ueber­le­ben

über­Le­ben in Wald & Natur: die Module

In die­sen Semi­na­ren dreht sich alles ums über­Le­ben in Wald & Natur. Dabei liegt die Beto­nung weni­ger auf dem „über” und mehr auf dem „Leben”, denn egal wel­che Her­aus­for­de­run­gen vor uns lie­gen (oder uns gera­de sogar akut betref­fen), wir kön­nen die­se am leich­tes­ten bewäl­ti­gen, indem wir aus unse­rer Leben­dig­keit han­deln.

Dabei unter­stüt­zen dich die­se Semi­na­re und Erfah­rungs­räu­me. Jedes Modul kann ganz für sich ste­hen und ent­fal­tet aber in der Sum­me eine „uni­ver­sel­le Natur­kom­pe­tenz”, die es dir ermög­licht, sou­ve­rän und selbst­be­stimmt in jedem Hin­der­nis und in jeder Kri­se zu bestehen. Mit stei­gen­der Natur­kom­pe­tenz steigt auch die Lebens­kom­pe­tenz und gelingt es immer leich­ter, jedes Pro­blem in einen Wachs­tums­im­puls zu verwandeln.

Indem du lernst in der Wild­nis zu bestehen, wapp­nest du dich auch für dei­ne täg­li­chen Rou­ti­nen. Du erlangst Stär­ke, Sou­ve­rä­ni­tät und kla­re Intui­tio­nen als Basis für ein angst­frei­es Leben: Mache dir die Natur zur Hei­mat und du wirst dich auch im All­tag sicher fühlen!

Wir freu­en uns über Frau­en, Män­ner, Paa­re, Fami­li­en und Klein­grup­pen. Gemein­sam erle­ben wir ein wohl­tu­en­des und erhol­sa­mes Wochen­en­de, denn die Semi­na­re sind nicht nur äußerst lehr­reich, son­dern gleich­zei­tig auch sehr stär­ken­de und span­nen­de Erleb­nis­se, die bis weit in den All­tag hin­ein tra­gen – und wenn wir dann am Abend am knis­tern­den Feu­er Stock­brot backen und dabei Kraft­ge­schich­ten aus­tau­schen, wird eines klar: Du bist am rich­ti­gen Ort gelandet 

https://www.youtube.com/watch?v=5KwFhWe9cxM

Die Modu­le: kli­cke auf ➕ zum erwei­tern (die Modu­le bau­en nicht auf­ein­an­der auf und kön­nen unab­hän­gig von­ein­an­der besucht werden)

Real­Sur­vi­val-Kom­pakt

In die­sem 3‑tägigen Kom­pakt­se­mi­nar erlernst du die wich­tigs­ten Ele­men­te des Real­Sur­vi­val. Hier wer­den ech­te Not­si­tua­tio­nen simu­liert und die wich­tigs­ten Grund­la­gen the­ma­ti­siert. Anhand prak­ti­scher Set­tings bekommst du einen kom­pak­ten Ein­stieg ins Basis­wis­sen des überLebens.

  • Mind­set: in der Not den kla­ren Ver­stand waren
  • Not­shel­ter: Schutz vor Regen, Hit­ze und Kälte
  • Was­ser fin­den, spei­chern und aufbereiten
  • Not­feu­er: Sinn­haf­tig­keit, Brenn­ma­te­ri­al und entzünden
Pra­xis­taug­li­ches Feuermachen
Zun­der aus Rohrkolben
Leben im Wald

Vie­le Men­schen gehen ger­ne im Wald spa­zie­ren, doch der Wald als Lebens­raum? Das ist für die aller­meis­ten Men­schen Neu­land und durch­aus bedroh­lich. Aber was ist, wenn es mal nötig sein soll­te? Wenn du auf­grund von Umstän­den dar­auf ange­wie­sen bist, in frei­er Natur zu überLeben?

Tat­säch­lich ist das über­haupt nicht schwie­rig, denn der Wald war für uns Euro­pä­er für zehn­tau­sen­de von Jah­ren unse­re natür­li­che Hei­mat. Und mit ein wenig Wis­sen und etwas mehr Erfah­rung, wird der Wald zum Lebens­raum – und nicht nur der Wald, son­dern jeg­li­ches Ter­rain außer­halb der „Zivi­li­sa­ti­on”.

  • Mind­set: die inne­re Aus­rich­tung gibt den Weg vor
  • Schnel­le Schutz­hüt­te bau­en (aus ein­fa­chen Mit­teln, wenn ich im Wald unter­wegs bin und es schnell gehen muss)
  • Leben im Wald: wet­ter­fes­tes Lager, wenn ich mich über einen län­ge­ren Zeit­punkt im Wald an einem Ort auf­hal­ten muss/will
  • Wie hal­te ich mich warm? (mit und ohne Feuer)
  • Feu­er machen: Schritt für Schritt, sodass es immer klaptt (auch bei Regen)
  • Was­ser fin­den und aufbereiten
  • Natur lesen: Wet­ter, Spu­ren, Geräu­sche ein­ord­nen und nutzen
  • In tie­fe Ver­bin­dung mit der Ur-Ener­gie gehen: Kraft schöp­fen, Ent­schei­dun­gen fin­den, Mutig bleiben
  • Nah­rung fin­den und auf­be­rei­ten: Wur­zeln, Kräu­ter, Tiere
  • Recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen
Gemein­sam am Feuer
Was­ser trink­bar machen
Leben mit Wald

Den größ­ten Kraft­ver­lust erlei­det man durch die Angst- und Abwehr­re­ak­tio­nen: Man lebt dann nicht mehr MIT dem Wald, son­dern gegen ihn. Indem du erlebst, dass Wald und Wie­se nicht feind­lich und gefähr­lich sind, kannst du so vie­le Mög­lich­kei­ten nut­zen, um dir dort eine gute Hei­mat zu schaf­fen: für Stun­den, Tage, Wochen oder sogar Monate.

Die­se Fähig­kei­ten soll­ten erlernt und geübt wer­den, solan­ge du sie nicht brauchst. Nur dann kannst du sicher­ge­hen, dass du stets gerüs­tet bist, falls es wirk­lich mal eine Kri­sen­si­tua­ti­on gibt. Aber auch im nor­ma­len Leben schenkt dir die Fähig­keit „mit dem Wald zu leben” so viel Schö­nes und Hei­len­des, dass du es nicht mis­sen solltest.

  • Kri­sen­me­di­ta­ti­on: kei­ne unver­bun­de­nen Hand­lun­gen mehr
  • Wich­ti­ge Tools, Aus­rüs­tung & Klei­dung (Sinn­vol­les Not­fall­pack, Werk­zeug­pfle­ge, Messerschärfen)
  • Fein­de im Wald?
  • Waf­fen bau­en und nut­zen: Vor­be­rei­tung zur Jagd oder Verteidigung
  • Tar­nen & Täu­schen: unge­stört bleiben
  • Lager sichern: Ein­dring­lin­ge bemer­ken (Klap­per­fal­len) und ange­mes­sen reagieren
  • Selbst­be­wusst­sein, Selbst­be­haup­tung & Selbst­ver­tei­di­gung: falls es zum Kon­flikt kommt
  • Nachts im Wald: Ver­hal­ten, Navi­ga­ti­on usw.
  • Gesund­heit: Kör­per & Emotionen
  • Ers­te Hil­fe bei Ver­let­zun­gen: Schnitt­wun­den, Ver­stau­chun­gen, Kno­chen­brü­che, all­ge­mei­ne Schmer­zen, Ret­ten & Bergen
  • Wie ord­ne ich mich in einer mir frem­den Grup­pe ein oder blei­be ich lie­ber allein?
  • Der gefähr­lichs­te Geg­ner: Inne­re Schatten
  • Recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen
Not­un­ter­kunft bauen
Selbst­ver­tei­di­gung mit ver­schie­de­nen Hilfsmitteln
Leben vom Wald

„Vom Wald zu leben” ist so viel mehr, als nur Was­ser und Nah­rung zu fin­den und/oder zu nut­zen. Es ist die gefühl­te und inter­na­li­sier­te Erfah­rung, dass für alles gesorgt ist. Indem du dich auf die­se Erkennt­nis ein­lässt, ver­än­dert sich auch das „nor­ma­le” all­täg­li­che Leben: Es ent­steht ein tie­fes Ver­trau­en ins Leben und, dass es dir stets bereit­stellt, was du benötigst.

Natür­lich gibt es – wie auch in der Natur an sich – Zei­ten von Fül­le und Zei­ten von Lee­re. Indem wir uns dar­auf ein­las­sen und uns nicht dage­gen stem­men, endet der Kampf und es beginnt der Fluss und die Hin­ga­be an das, was ist.

  • Kör­per­prä­senz: von der Panik­re­ak­ti­on zur sou­ve­rä­nen Aktion
  • Situa­ti­ons­sou­ve­rä­ni­tät: Begeg­nung mit Tie­ren, Men­schen und Krisen
  • Das eige­ne Zuhau­se vor­be­rei­ten: falls die Kri­se in die Zivi­li­sa­ti­on kommt
  • Was­ser fin­den und Auf­be­rei­tung: Schmutz­was­ser zu Trink­was­ser verwandeln
  • Feu­er vor­be­rei­ten mit Mate­ria­li­en des Wal­des: Zun­der, der wirk­lich funktioniert
  • Feu­er­ma­chen ohne Feu­er­zeug: die höchs­te Kunst
  • GPS oder Kar­te & Kom­pass navi­gie­ren: Wie ori­en­tie­re ich mich im Wald – ohne Kom­pass und Karte
  • Ein­fa­che Nah­rung: ein­spei­cheln, ein­wei­chen, kei­men, backen
  • Jagd: ein­fa­che Fal­len bau­en und Tie­re zube­rei­ten – doch wie sinn­voll ist das?
  • Hei­len­de Nah­rung: Kräu­ter, Blät­ter und Pflanzensäfte
  • Hun­ger und Durst durch scha­ma­ni­sche Tech­ni­ken überwinden
  • Jah­res­krei­se: Fül­le und Lee­re als Lek­ti­on für das Leben
  • Recht­li­che Rah­men­be­din­gun­gen
Feu­er ohne Streichholz
Qua­li­fi­ka­ti­on der Leitung

Dirk Lie­sen­feld arbei­tet seit fast 30 Jah­ren im Bereich Per­sön­lich­keits­ent­wick­lung und Selbst­er­kennt­nis, u.a. auch mit Wild­nis­se­mi­na­ren für Erwach­se­ne und Kin­der. Dar­in nutzt er sehr prag­ma­ti­sche, aber auch zutiefst spi­ri­tu­el­le Ansät­ze, um in Kon­takt zu kom­men mit der wil­den Natur und den dar­in wir­ken­den Kräften.

Er lebt mit­ten im Wald und hat dort den natur­na­hen Kraft­platz geschaf­fen. An die­sem wun­der­schö­nen Ort mit­ten im wil­den Flä­ming bie­tet er inten­si­ve Erfah­rungs­räu­me an, die von all­täg­lich leb­ba­rer Spi­ri­tua­li­tät getra­gen sind.

Sein Leben lang forsch­te Dirk auch im Bereich Kri­sen­prä­ven­ti­on und fand dabei ein­fa­che, leicht umsetz­ba­re Mög­lich­kei­ten, wel­che es zuver­läs­sig ermög­li­chen, sich für klei­ne und gro­ße Kri­sen zu rüs­ten. Fol­gen­de angren­zen­den The­men­be­rei­che sind dabei von aller­höchs­tem Nutzen:

Nah­rung & ganz­heit­li­che Gesund­heit
Dirk beschäf­tigt sich schon seit frü­hes­ter Jugend mit natur­na­her Nah­rung und deren Wir­kung auf Kör­per, Geist und Emo­tio­nen. Gemein­sam mit der euro­pa­weit bekann­ten Natur­kost-Che­fin Ute Lud­wig kre­ierte er Aus­bil­dun­gen und zahl­rei­che scha­ma­ni­sche Gesund­heits-Kur­se. Dabei ste­hen vor allem ursprüng­lich-natur­be­las­se­ne Nah­rungs­mit­tel im Mit­tel­punkt, die mit ein­fachs­ten Mit­teln zube­rei­tet wer­den kön­nen, gut schme­cken, wohl­tun und zu 100% all­tags­taug­lich sind.

Selbst­be­haup­tung & Selbst­ver­tei­di­gung
Dirk hat schwar­ze Gür­tel in Judo und Tae-Kwon-Do, sowie den brau­nen Gür­tel in Modern Arnis (Stock, Schwert und Mes­ser­kampf). Er trai­nier­te meh­re­re Jah­re die bei­den Voll­kon­takt-Kampf­sport­ar­ten „Kick-Boxen” und „MMA” und war als Trai­ner tätig. Als Sport­schüt­ze trai­niert er mit „schar­fen” 9mm und .22er Waf­fen und ist in meh­re­ren Schieß-Dis­zi­pli­nen Lan­des­meis­ter. Er arbei­te­te eini­ge Jah­re im Bereich Gewalt­prä­ven­ti­on in Koope­ra­ti­on u.a. mit Jugend­ge­richts­hil­fen und Poli­zei­hoch­schu­len in NRW.

Sur­vi­val & Prep­ping
Sei­ne Pas­si­on ist es „wil­de” Län­der zu berei­sen und dort mit ein­fachs­ten Mit­teln zu über­Le­ben. Durch selbst erleb­te Erfah­run­gen weiß er, was wirk­lich funk­tio­niert und was nicht. Die­ses Wis­sen kann in ech­ten Not­fäl­len den Unter­schied zwi­schen Leben und Tod ausmachen.

Wei­te­re „Skills”

  • Er ist Vater eines Soh­nes und einer Toch­ter, mit denen er schon so man­ches span­nen­de Aben­teu­er erlebt hat – sowohl in der Stadt, als auch in der Natur.
  • Als Diplom-Kauf­mann (univ.) hat er sich im Rah­men sei­nes Uni­ver­si­täts­stu­di­ums mit Schwer­punkt „Wirt­schafts- und Sozi­al­psy­cho­lo­gie” schon früh mit den sozi­al­psy­cho­lo­gi­schen Inter­ak­tio­nen von Men­schen beschäf­tigt und dies immer wie­der in sei­ne Semi­na­re ein­flie­ßen lassen.
  • Dirk Lie­sen­feld ist Autor des umfang­rei­chen Buches „Rei­se zu dei­nen Wur­zeln” und schreibt der­zeit an einem wei­te­ren Buch mit dem Titel „über­Le­ben – vom Kampf zur Freude”.

Nach­fol­gend noch Fra­gen & Antworten

Ist das krass und anstrengend?

Nein, über­haupt nicht! Es ist eher span­nend und inspi­rie­rend. Natür­lich soll es auch an der einen oder ande­ren Stel­le her­aus­for­dern – aber eben in einer Wei­se, dass es Freu­de macht und wohltut.

Selbst wenn das Wet­ter nicht mit­spielt, haben wir einen mol­lig-gemüt­li­chen beheiz­ba­ren Semi­nar­raum und eine tro­cke­ne und war­me Essens-Remi­se. Du schläfst in dei­nem Zelt oder eine der Schlaf­bau­den oder – wenn du es willst – in einer der nahe­ge­le­ge­nen Pen­sio­nen. Wir essen lecker und warm am pras­seln­den Lagerfeuer.

Schau viel­leicht auch noch die nächs­te Fra­ge dazu an: „Ist das Bush­craft oder Survival?”

Ist das Bush­craft oder (real) Survival?

Dazu müs­sen wir erst kurz dar­über spre­chen, was das über­haupt ist. Erst dann kann ich die Fra­ge gut beant­wor­ten. Viel­leicht ganz kurz ein Bild dazu: Bush­craft ist in etwa so, wie das Frei­zeit­jog­gen; wohl­tu­end, erhol­sam und ein pri­ma Hob­by. Real Sur­vi­val wäre in dem Bild eher das Davon­lau­fen vor einem hung­ri­gen Löwen; es geht um das nack­te Leben. An die­sem Bild wird deut­lich, dass beim Sur­vi­val völ­lig ande­re Schwer­punk­te sind, als beim Bushcraft.

Bush­craft
Im Bush­craft geht es vor allem um die mode­ra­te Her­aus­for­de­rung, in der Natur zu leben – es ist eine Art „mini­ma­lis­ti­sches Cam­ping”. In aller Regel kommt man gut aus­ge­stat­tet in den Wald und obwohl man so man­che Gren­ze dehnt, wird es nie ums blan­ke Über­le­ben gehen. Tat­säch­lich kann man sagen, wenn ich ein Mes­ser dabei habe (oder gar ein Feu­er­zeug und noch dazu ein Seil), dann ist es Bush­craft und kein Sur­vi­val. Das soll „Bush­craft” aber nicht schmä­lern, denn es ist eine wun­der­vol­le und berei­chern­de Frei­zeit­ak­ti­vi­tät, die wert­vol­le Impul­se für das rest­li­che Leben brin­gen kann.

Real Sur­vi­val
Beim (real) Sur­vi­val gel­ten völ­lig ande­re Spiel­re­geln. Hier wer­den Situa­tio­nen simu­liert, in denen man echt (real) ums Über­le­ben (Sur­vi­val) kämp­fen muss. Man hat in aller Regel nur eine sehr limi­tier­te Aus­wahl an Tools dabei und man kann eben nicht ein­fach sagen: „O.K., reicht! Mir ist kalt und ich habe Hun­ger – ich gehe jetzt nach Hau­se”. Dabei ist es durch­aus nicht sel­ten, dass Men­schen mit real Suvi­val in den ver­schie­dens­ten Abstu­fun­gen kon­fron­tiert wer­den. So muss­te ich bei­spiels­wei­se schon eine Nacht in den Ber­gen ver­brin­gen, nach­dem ich beim „off-Pis­te Snow­boar­den” bei Tief­schnee im abge­le­ge­nen Nach­bar­tal ohne Han­dy­netz gelan­det bin.

Wor­um geht es bei uns?
Bei unse­ren Kur­sen üben wir wesent­li­che (Survival)-Techniken, die aber in einem ent­spann­ten (Bushcraft)-Setting statt­fin­den. Wir nut­zen zum Teil Tools, wie z.B. Mes­ser, Sei­le oder Streich­höl­zer – doch wir beschäf­ti­gen uns auch mit Sze­na­ri­en, in denen wir her­aus­fin­den, wie wir „ohne Alles” zurechtkommen.

Im Bush­craft geht es bei­spiels­wei­se sehr oft um Nah­rung und wie ich die­se mit ein­fa­chen Mit­teln zube­rei­ten kann. Das machen wir auch. Doch ist die Prio­ri­tät der Nah­rung beim Sur­vi­val völ­lig nach­ran­gig. War­um? Weil die aller­meis­ten Men­schen in Sur­vi­val-Situa­tio­nen ent­we­der erfrie­ren, ver­durs­ten oder ver­un­glü­cken. Man kommt leicht 30 Tage ohne Essen aus, sogar bis zu 80 Tage! Aus­küh­len oder ver­un­glü­cken kann bin­nen weni­ger Stun­den pas­sie­ren. Selbst zum Ver­durs­ten dau­ert es (je nach Tem­pe­ra­tu­ren) meh­re­re Tage.

Ein wei­te­rer Aspekt in dem sich Sur­vi­val von Bush­craft unter­schei­det, ist die Psy­che: Tat­säch­lich ist es in Not­si­tua­tio­nen weit­aus wahr­schein­li­cher, dass du dich selbst schä­digt durch stress­be­ding­te Fehl­ent­schei­dun­gen, als durch rea­le Gege­ben­hei­ten. Des­halb ist die­ses Ele­ment in all unse­ren Modu­len auch ein wesent­li­cher Aspekt.

Mit hoher Wahr­schein­lich­keit wirst du nie­mals in eine Sur­vi­val-Situa­ti­on kom­men und ver­mut­lich (hof­fent­lich) auch nie in eine Bush­craft-Kri­se. Aber was, wenn doch? Möch­test du dann völ­lig unvor­be­rei­tet sein, oder auf zumin­dest einen klei­nen Erfah­rungs­schatz zurück­grei­fen können?

Grund­vor­aus­set­zun­gen zur Teilnahme?

Um teil­neh­men zu kön­nen, soll­test du gesund sein und in der Lage einen stram­men Spa­zier­gang zu absol­vie­ren. Du benö­tigst kei­ner­lei Vor­kennt­nis­se und nur wenig Aus­rüs­tung. Wenn du unsi­cher bist, dann fra­ge uns gerne.

Brau­che ich alle Module?

Jedes ein­zel­ne Modul öff­net dir wich­ti­ge Erfah­rungs­räu­me aus unter­schied­li­chen The­men­schwer­punk­ten. Nein, du brauchst nicht alle Modu­le, aber ein jedes ermög­licht dir wei­te­re nütz­li­che Fähig­kei­ten. Die Modu­le wie­der­ho­len sich jedes Jahr erneut, ergän­zen sich her­vor­ra­gend und kön­nen in belie­bi­ger Rei­hen­fol­ge besucht wer­den. Und natür­lich ist es mög­lich (sogar sinn­voll?) immer mal wie­der bereits besuch­te Modu­le aufzufrischen.

Die Kurs­in­hal­te wer­den sich lau­fend ändern, ergän­zen und wan­deln. Doch im Kern wird es immer um das­sel­be gehen: über­Le­ben in der Wild­nis als Basis für dein Leben in der Ziviliation.

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