<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tantra-Blog &#187; schicksal</title>
	<atom:link href="http://www.liesenfeld.de/blog/tag/schicksal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.liesenfeld.de/blog</link>
	<description>Über Tantra, das Leben und Selbsterkenntnis</description>
	<lastBuildDate>Tue, 07 Feb 2012 15:58:09 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Schicksal</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/11/schicksal/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/11/schicksal/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 27 Nov 2008 10:02:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[leid]]></category>
		<category><![CDATA[schicksal]]></category>
		<category><![CDATA[widerstand]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=50</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Ereignisse im Leben, die wir nicht so gerne haben, es gibt ebenso Ereignisse, die wir am liebsten nie gehabt h&#228;tten. Wir nennen solches dann kurzerhand &#8220;Schicksalsschl&#228;ge&#8221;. Das Leben kennt jedoch kein Gut oder B&#246;se, ihm sind &#8211; &#228;hnlich wie bei der Justitia dargestellt -die Augen verbunden (Sie schaut in manchen Darstellungen auch mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Es gibt Ereignisse im Leben, die wir nicht so gerne haben</strong>, es gibt ebenso Ereignisse, die wir am liebsten nie gehabt h&#228;tten. Wir nennen solches dann kurzerhand &#8220;Schicksalsschl&#228;ge&#8221;.</p>
<p>Das Leben kennt jedoch kein Gut oder B&#246;se, ihm sind &#8211; &#228;hnlich wie bei der Justitia dargestellt -die Augen verbunden (Sie schaut in manchen Darstellungen auch mal demonstrativ zur Seite)</p>
<p><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/justitia.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-43" title="justitia" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/11/justitia-205x300.jpg" alt="" width="205" height="300" /></a></p>
<p>Man k&#246;nnte das auch spiritueller ausdr&#252;cken: Im Leben geht es nicht darum, was wir im Au&#223;en erlangen: Geld, Macht, Ruhm, Ehre, Kinder, Haus&#8230;</p>
<p>Und dennoch hat das Au&#223;en nat&#252;rlich eine wichtige Aufgabe: Es soll uns Erfahrungsr&#228;ume offenbaren. Wenn Du Dein Leben r&#252;ckwirkend ansiehst, dann wirst Du Dich an die verschiedensten Erfahrungsr&#228;ume erinnern k&#246;nnen: Fette Zeiten, Magere Zeiten, unbeschwerte Zeiten, schwere Zeiten&#8230;</p>
<p>All diese unterschiedlichsten Erfahrungsr&#228;ume lassen die jungen menschlichen Seelen reifen &#8211; und das ist nur dann &#8220;schmerzhaft&#8221;, wenn man im Widerstand dagegen ist. Der Dalai Lama hat mal so sch&#246;n griffig gesagt: &#8220;Leid entsteht nur durch Anhaftung.&#8221;</p>
<p>Und Anhaftung gibt es in zwei Auspr&#228;gungen: Wir wollen das, was wir haben nicht verlieren oder wir wollen das, was wir haben loswerden. Das hei&#223;t, es gibt auch nur zwei Quellen des Leides. Probiere es mal aus, es ist echt abgefahren &#8211; ein totaler Perspektivenwechsel &#8211; sich sein pers&#246;nliches Leid mal unter dieser Pr&#228;misse anzusehen.</p>
<p>Wenn man das mal richtig reinl&#228;&#223;t, kann man eigentlich nur zu einer Schlu&#223;folgerung kommen, eine Art neues Lebensmanagement sich aneignen. Es geht um die Unterscheidung zwischen Vorsicht und Aufmerksamkeit. Man tendiert leicht dazu aus vergangenen Erlebnissen eine Handlungspr&#228;misse abzuleiten: Wenn es toll war, sagen wir: &#8220;Super, das mu&#223; ich wieder so machen.&#8221; Wenn es unsch&#246;n war, sagen wir: &#8220;Verdammt. Das darf mir nie wieder passieren, da mu&#223; ich vorsichtig sein.&#8221; Beides ist jedoch die gleiche Medaille, die eine Seite der Anhaftung, die andere Seite der Abwehr. Wenn uns die Vergangenheit &#8220;vorsichtig&#8221; gemacht hat, wird sich das Leben mehr und mehr in ein Tal des Leides verwandeln, denn das Leben will uns lebendig haben.</p>
<p>Bewegt uns die Vergangenheit jedoch dazu immer <strong>aufmerksamer </strong>zu werden, schaut es schon ganz anders aus. Aufmerksamkeit ist einfach nichts anderes, als neugierig und erfahrungshungrig hinzusehen und hinzusp&#252;ren:<br />
&#8220;Post von der Staatsanwaltschaft? Boah, Wahnsinn, was das in mir ausl&#246;st, wahre Gef&#252;hlsst&#252;rme.&#8221;<br />
&#8220;Ein sehr sinnlicher Ku&#223; von einer wundersch&#246;nen, fremden Frau? Boah, Wahnsinn, was das in mir ausl&#246;st, wahre Gef&#252;hlsst&#252;rme.&#8221;</p>
<p>Das Leben bietet schmerzvolle und gl&#252;ckselige Momente und da, wo der innere Widerstand wegf&#228;llt, sind beides v&#246;llig Gleich-G&#252;ltige Erfahrungsr&#228;ume. Da, wo das Leid beginnt, ist immer der Widerstand gegen das, was ist die Ursache.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Dirk.<br />
www.Liesenfeld.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/11/schicksal/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

