<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tantra-Blog &#187; noah</title>
	<atom:link href="http://www.liesenfeld.de/blog/tag/noah/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.liesenfeld.de/blog</link>
	<description>Über Tantra, das Leben und Selbsterkenntnis</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:56:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Noah</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/10/noah/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/10/noah/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 04 Oct 2010 14:22:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[frühstück]]></category>
		<category><![CDATA[noah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=816</guid>
		<description><![CDATA[Noah und ich beim Fr&#252;hst&#252;ck Den nachfolgenden Text gibt´s auch gesprochen, von Noah und mir. Klicke einfach auf den schwarzen Pfeil. Download audio file (noah.mp3) Ich habe mich vorhin mit meinem Sohn Noah am K&#252;chentisch unterhalten. Er ist jetzt 10 Jahre alt und besch&#228;ftigt sich derzeit &#8211; in seiner Weise &#8211; mit dem Leben. Viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Noah und ich beim Fr&#252;hst&#252;ck</strong><br />
Den nachfolgenden Text gibt´s auch gesprochen,<br />
von Noah und mir.<br />
Klicke einfach auf den schwarzen Pfeil.<br />
<a href="http://www.liesenfeld.de/blog/audio/noah.mp3">Download audio file (noah.mp3)</a><br /></p>
<p>Ich habe mich vorhin mit meinem Sohn Noah am K&#252;chentisch unterhalten. Er ist jetzt 10 Jahre alt und besch&#228;ftigt sich derzeit &#8211; in seiner Weise &#8211; mit dem Leben. Viele Frage hat er und ich versuche so wenige wie m&#246;glich zu beantworten und ihn aber daf&#252;r zu unterst&#252;tzen seine eigenen Antworten zu finden. Immer wieder ertappe ich mich dabei, wie ich durchaus auch spirituell-dogmatisch bin. Ihm dadurch den Raum einschr&#228;nke, seine eigenen Erfahrungen zu machen.<br />
Wir sitzen also vor der M&#252;slischale und Noah findet eine Rosine in seinem Fr&#252;hst&#252;cksbrei.</p>
<p><span style="color: #993300;"><em><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/noah.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-817" title="Noah" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/10/noah.jpg" alt="" width="269" height="300" /></a>Papa, woher wei&#223; ich, was mir gut tut? Zum Beispiel beim Essen?</em></span><em><br />
<span style="color: #0000ff;"> Du meinst, welche Nahrung f&#252;r Dich gut ist?</span><br />
<span style="color: #993300;"> Ja</span>.<br />
<span style="color: #0000ff;"> Naja, da mu&#223;t Du Dich erstmal fragen, was Du meinst mit &#8220;ich&#8221;.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Verstehe ich nicht.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Na schau, da gibt es ja Deinen K&#246;rper, der Dir Signale gibt, nicht wahr? Und Dein Verstand erz&#228;hlt Dir auch was dazu, oder? Kannst Du beides wahrnehmen?</span><br />
<span style="color: #993300;"> Ja &#8211; der Kopf sagt mir jetzt grade, dass mir Rosinen nicht schmecken.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Und Dein K&#246;rper?</span><br />
<span style="color: #993300;"> Der ist neugierig.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Naja, dann nimm doch mal diese Rosine und esse sie und schau, was passiert.</span><br />
<span style="color: #993300;">Ist eigentlich ganz lecker. Mein K&#246;rper findet es eigentlich ganz interessant. Die Rosine schmeckt mir eigentlich ganz gut. Eigentlich habe ich nichts dagegen sie nochmal zu essen. Der Verstand findet es irgendwie peinlich. </span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Schau, das ist doch spannend, oder? Dein Verstand erz&#228;hlt Dir irgendwas aus der Vergangenheit, weil es gab ja mal eine Zeit, da mochtest Du keine Rosinen. Dein K&#246;rper dagegen hinterfragt das. K&#252;mmert sich nicht um die Vergangenheit, sondern entscheidet wieder ganz neu, was denn jetzt grade ist, wenn Du ihn l&#228;&#223;t..Wer bist DU also?</span><span style="color: #0000ff;"> </span><span style="color: #0000ff;">Tja, das gilt es herauszufinden, oder? Dein Herz hilft Dir dabei &#8211; aber das wei&#223;t Du ja schon, oder?</span><br />
<span style="color: #993300;"> Ja, aber das Herz ist irgendwie zur&#252;ckhaltend. Es sagt immer die Wahrheit, aber der Kopf ist lauter. Wenn man den irgendwie rausschneiden k&#246;nnte, w&#228;re es leichter.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Das braucht es gar nicht. Je mehr Du in Richtung Herz lauscht, Deine Aufmerksamkeit darauf richtest, umso mehr bekommt alles in Deinem K&#246;rper wieder den richtigen Platz. Dein Herz sieht die Wahrheit, Dein Verstand hilft Dir die Wahrheit umzusetzen.</span><br />
<span style="color: #993300;"> K&#246;nnen das alle Menschen?</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Diejenigen, die wirklich, wirklich wollen. Die k&#246;nnen das auch. Viele wollen das aber nicht und daher gelingt es nicht. Sie stecken dann in einem Leben voller Kampf und Sorgen fest.<br />
<span style="color: #993300;"> Und wenn man da feststeckt – kommt man da wieder heraus?</span><br />
Schwer. Sehr schwer. Meistens erst, wenn sie total kollabieren.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Kollabieren? Was ist das?</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Zusammenbrechen.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Warum denn?</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Um nach dem Herzen zu leben, m&#252;ssen Menschen meist etwas aufgeben, was ihnen schwerf&#228;llt. Vielleicht einen alten Groll, oder ein Vorurteil oder so was.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Eigentlich m&#252;ssten sie ja nur dem Leben vertrauen, oder?</span><br />
<span style="color: #0000ff;">Ja. Mehr als das br&#228;uchte es nicht. Aber genau das f&#228;llt vielen Menschen sehr schwer.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Weil sie eine schwere Kindheit hatten? Die Eltern vielleicht sie nicht gut behandelt haben.</span><br />
<span style="color: #0000ff;"> Ja. Damit f&#228;ngt es oft an. Das zu &#252;berwinden ist f&#252;r viele Menschen eine Lebensaufgabe.</span><br />
<span style="color: #993300;"> Die kommen dann in eure Seminare, oder?</span><br />
<span style="color: #0000ff;">Ja, manche *lach*</span></em></p>
<p>Diesen Dialog haben Noah und ich nachgestellt, weil wir nat&#252;rlich kein Aufnahmeger&#228;t am Fr&#252;hst&#252;ckstisch laufen haben. W&#228;re ja auch seltsam.<br />
Ich finde dieses Gespr&#228;ch aber so aufschlussreich – nach dem Motto: Kindermund tut Wahrheit kund. Und f&#252;ge dem Sprichtwort noch hinzu: Wenn man ihn l&#228;sst – den Kindermund; sowohl den des Kindes, als auch den eigenen.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Noah und Dirk.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/10/noah/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Drei Minuten</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/07/3minuten/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/07/3minuten/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Jul 2010 07:12:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[bewusstheit]]></category>
		<category><![CDATA[noah]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=714</guid>
		<description><![CDATA[Drei besondere Minuten mit meinem Sohn Den nachfolgenden Text gibt´s auch gesprochen, klicke einfach auf den schwarzen Pfeil. Download audio file (3minuten.mp3) Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, wenn ich meinen Sohn abends ins Bett bringe, nochmal einige Minuten l&#228;nger mit ihm zu kuscheln, als ich es eigentlich t&#228;te. Das hei&#223;t, wenn ich normalerweise [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Drei besondere Minuten mit meinem Sohn</strong><br />
Den nachfolgenden Text gibt´s auch gesprochen,<br />
klicke einfach auf den schwarzen Pfeil.<br />
<a href="http://www.liesenfeld.de/blog/audio/3minuten.mp3">Download audio file (3minuten.mp3)</a><br /></p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-715" title="Noah" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/07/noah.jpg" alt="" width="200" height="243" /></p>
<p>Ich habe es mir zur Angewohnheit gemacht, wenn ich meinen Sohn abends ins Bett bringe, nochmal einige Minuten l&#228;nger mit ihm zu kuscheln, als ich es eigentlich t&#228;te. Das hei&#223;t, wenn ich normalerweise aufst&#252;nde und mich leise aus dem Zimmer schleichen w&#252;rde, bleibe ich noch etwas l&#228;nger bei ihm liegen und mache mir bewusst, was ich f&#252;r ihn empfinde und wie sehr ich ihn liebe.<br />
Dieses &#8220;Ritual&#8221; ist daraus entstanden, dass ich mir bewusst bin, dass jeder Tag mit ihm der letzte sein k&#246;nnte und damit jeder Moment etwas besonderes ist.<br />
Mir ist das schon oft begegnet in der Arbeit mit Menschen: Da stirbt ein liebgewonnenes Wesen &#252;berraschend, und dem zur&#252;ck bleibenden Partner, Vater, Mutter, Kind wird pl&#246;tzlich klar, dass da noch was offen ist. Etwas nicht gesagt, gef&#252;hlt, geteilt wurde &#8211; nicht aus b&#246;ser Absicht, sondern meist aus einer Unbewusstheit (dem Tode gegen&#252;ber) heraus. In solch einer Situation w&#252;rde der Trauernde alles opfern um nur noch einmal einige Minuten mit dem verstorbenen Menschen verbringen zu k&#246;nnen &#8211; doch das ist dann nicht mehr m&#246;glich. Darum h&#228;nge ich an meine &#8220;normale&#8221; Zeit eben nochmal die &#8220;paar Minuten&#8221; dran, f&#252;r die ich gar nichts &#8220;opfern&#8221; muss, ausser ein paar Minuten und meine Aufmerksamkeit.</p>
<p>Dieses &#8220;Ritual&#8221; kann man &#252;brigens f&#252;r sein ganzes Leben anwenden:<br />
In der Natur, beim Essen, beim einkuscheln im Bett, am letzten Urlaubstag, beim h&#252;pfen und tanzen, beim sehen und h&#246;ren, beim f&#252;hlen und schmecken. Mensch zu sein ist ein Geschenk, dass entdeckt werden will.</p>
<p>Diese &#8220;paar Minuten&#8221; haben &#252;brigens die wundervolle Eigenschaft sich nach und nach zu vermehren und zu ein paar Stunden zu werden und schlie&#223;lich zu einem Dauerzustand: Ich f&#252;hle meine Liebe (nicht nur zu meinem Sohn, sondern zu allem in meinem Leben) nahezu durchg&#228;ngig &#8211; doch das Ritual der paar Minuten hinten dran, habe ich f&#252;r ganz besondere Momente beibehalten.</p>
<p>Alles Liebe,<br />
Dirk.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/07/3minuten/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

