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Liebe und Sünde?

Dirk

Kann denn Liebe Sünde sein?
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Kann denn Liebe Sünde sein…?
Klar Frage, klare Antwort:
Nein – Liebe kann keine Sünde sein.
Aber das, was man gemeinhin für Liebe hält, ist eine andere Geschichte.
Jetzt ist aber schon die Eingangsfrage sehr ungünstig gestellt. “Kann denn Liebe Sünde sein?” ist so eine Art Frage wie: “Bist Du immer noch so ein Arsch wie früher?” Es ist keine offene Frage, sondern eine, die gleich was unterstellt.
Liebe oder Sünde?Im Falle der Liebe unterstellt diese Frage, dass es Sünde gibt.
Für mich gibt es so etwas wie “Sünde” und “Himmel” und “Hölle” nicht. Je mehr ich die Welt und die Menschen in ihr (einschließlich mich selbst) beobachte, umso mehr komme ich zu der Erkenntnis, dass es eigentlich niemand “böse” meint. Jeder handelt in seinem Rahmen nach den besten Möglichkeiten und diese Möglichkeiten scheinen – wenn man mal die Welt anschaut – sehr begrenzt zu sein.
Ein wenig erinnert mich die Welt an das Buch (oder den Film) “Herr der Fliegen”. Die Menschen haben manchmal in ihrem Bemühen miteinander klarzukommen, etwas von Kindern, die unverhofft auf einer Insel stranden. Keiner wollte das, man versucht das beste draus zu machen, aber es misslingt kräftig. Hat jemand “Schuld” an dieser Misere? Nein, finde ich nicht. Jeder handelt nach seinen Möglichkeiten und es misslingt.
Zurück zur Ausgangsfrage. Ich würde eher fragen: “Was ist Liebe?”
Und die Antwort ist darauf recht einfach: “Das, was Schönheit, Frieden, Freiheit und Verbindung in der Welt mehrt.” Wenn Du also wirklich tief in Dir den Wunsch verspürst der Liebe zu folgen, so kannst Du Dir immer wieder die Frage stellen: “Was dient in dieser Situation der Liebe, und was dient meinen persönlichen Interessen?” Oder: “Was fühlt sich friedlich an für ALLE beteiligte Personen?”. Gibt es da keine klare Antwort lohnt es sich einfach mal still zu halten und zu warten, bis das trübe Wasser des Lebens sich ein wenig geklärt hat.
Das, was man gemeinhin für Liebe hält, also die Liebesgeschichten zwischen zwei Menschen, hat oft wenig mit Liebe und viel mit Abhängigkeit zu tun. Das zu erkennen ist der wichtigste Schritt, hinein in ein wirklich erfülltes Leben.

Alles Liebe,
Dirk.

 

Liebe und Mitgefühl

Liebe & Mitgefühl
Wenn ich spüre, ich habe ein Gefühl bedeutet das auch gleich: „Ich bin im Mitgefühl?“ Ausgelöst von einer scheinbaren Ursache im Außen – beginnt im Inneren sich Etwas zu zeigen, was dringend nach draußen will. Doch was ist das mit dieser Dringlichkeit? Warum geben wir Menschen uns so wenig Zeit? Schaue ich mir doch erst einmal alles genauer an – bevor ich ins Außen trete und gebe dann erst bekannt – wie es mir tatsächlich geht.

Bin ich in Freude oder im Leid? Tue ich – egal, was sich gerade zeigt – immer das Gleiche wie ein „Gebet“? Kann ich meine Gefühle, die in mir „toben“, halten und mein Innerstes zu einem späteren Zeitpunkt entfalten? Bin ich mir auch im Klaren darüber, was dies nach sich zieht?

Ist in mir die Freude – dann kann ich auch davon ausgehen – es herrscht an einem anderen Ort der Krieg. Egal – wo sich alles abspielen mag. Die Gleichzeitigkeit steht vor mir und mahnt, dass beides sich immer parallel anbahnt. Wenn in mir die Freude ist, ich unbekümmert und losgelöst vom Ganzen lebe – ist der Krieg bei jemand anderen – den ich ihm einfach „übergebe“. Hab dies oft selbst schon „kreiert“ in meinem Leben. Ich hoffe, die Welt kann mir dafür vergeben. Jede Handlung, die ich tu – füge ich nicht nur mir, sondern auch einem anderen hinzu.

Ich lebe nicht losgelöst auf dieser Welt, denn alles ist verbunden – wenn auch nicht sichtbar in einem energetischen Feld. Lebe ich im Mitgefühl? Lebe ich ganz verbunden in diesem Feld? Schaue ich achtsam auf die Art und Weise meines Geschehens in diese Welt? Ist jedes Wesen – ob Mensch, Tier, Pflanze, Erde und das gesamte Universum mit Allem mir noch Unbekannten darin integriert?

Was ist der Sinn vom Mitgefühl? Ist die Liebe hier im Spiel? Meist spielt der Mensch für sich allein – losgelöst vom ganzen Geschehen auf dieser Welt – ein Schein. Kummer und Leid entstehen daraus und halten sich im Körper fest – wie ein großer Stein, der so schwer ist und mich herunter zieht, kaum auszuhalten – wie im Krieg. Der Wunsch nach Erlösung ist dann riesengroß – wie ein Tod, der vor mir steht – liegt schwer in meinem Schoß. Doch was genau will hier nicht im Streben liegen? Es ist Etwas – welches sich einsam fühlt, in seinem Schmerz sich ergießt und nicht mehr spürt, worum es hier denn eigentlich geht. Es hat in jenem Augenblick die Verbindung zu seinem Herzen verloren und weint um sich SELBT wegen – ganz still, weil es in Wahrheit friedvoll leben will.

Sterben, jeden Tag Stück für Stück. Ist das die Erlösung in Richtung Glück? Ist Glück und Freude das erstrebenswerte Ziel? Ist die Liebe ein Begehren und ich nehme teil an diesem Spiel? Bin ich stets – in meiner Freude, die ich spüre – auch vom Mitgefühl für die ganze Welt geführt? Ich will wach sein – ich bin es allein, die sich an jene Orte selbst hin führt.

Freude und Leid sind immer gleichzeitig da. Wie eine Welle – mit Berg und Tal – die unserem Leben scheinbar einen steten Rhythmus gibt, um uns daran zu erinnern, dass alles, was uns berührt, „bunte“ Bewegungen nach sich zieht. Nur ein Wort: „Frieden oder Krieg?“ Auch wenn das Wort „Krieg“ im Moment der Freude nicht sichtbar ist, ist dieses Wort an einem anderen Ort und im Augenblick des Glücks nur scheinbar „besiegt“.

Ich spüre täglich – diese Vibrationen des Auf und Ab als kleine „Beben“ in mir – wie Energien in meinen Körper sich spiralförmig um eine Achse drehen – im Hier.

Ich bin da und gehe mit dem, was in mir ist, beobachte mich selbst und bleibe achtsam in der Stille, auch wenn eines von vielen Geistern in mir – mich von INNEN scheinbar mit all seinen Auslegungen von dieser Welt – zerfrisst. Ich fühle und integriere alle Möglichkeiten der Bewegungen in mir. Das ist mein eigener persönlicher Beitrag für den kommenden Frieden im HIER. Meine Taten werden sich automatisch in rechte Handlung transformieren – Liebe und Mitgefühl zeigen sich von selbst und bringen mir so den ersehnten Frieden.

Schau, was der heutige Tag – an Bewegungen in Dir – bringen mag.
Denk daran – es ist nur eine Energie – Du definierst selbst das Wort dazu und kreierst Dir damit Deinen Tag.

Ich wünsche Dir alles Liebe und lass es Dir gut gehen.
Carmen

 

Der Fliedertanz

Carmen

Der Flieder …….   :-) singt für Dich leise Lieder.
Höre auf das Rauschen der violetten Blüten im Wind
Du wirst “sehen” – da singt ein süsses Kind.
Im Sonnenschein steht der Glanz dieser schönen Pflanze.
Gesell Dich zu ihr und gehe auf in Deinem eigenen Tanze.

Atme in diesem Moment den wunderbaren süssen Duft der Harmonie und Liebe ein.
Bleibe im Gleichmut und schwinge mit Deinen Flügeln ins Leben hinein… lieblich entzückt – findest Du gleichsam wieder Gefallen für Dich – ganz allein.

Tanze, tanze, tanze – Deine Bewegungen und Dein Tempo dafür bestimmst nur Du – ganz allein.

Mach es wie die Pflanze – ihre Blüten, Blätter, Äste und Wurzeln – verankert in Muttererde – tanzen mit der Sonne, im eigenen Rhythmus – und wachsen ganz allein.

Tanze, tanze, tanze – gemeinsam mit anderen – mit denen Du Dich verbunden fühlst. Tanze den Tanz Deines Lebens auch für die anderen, denn das bist auch DU – Du kannst es spüren – für Dich – ganz allein.

Lass es Dir gut gehen.
Carmen :-)

 

Tonstudio

Dirk

Im Tonstudio – oder: Die neue DVD-Reihe
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(Enthält diesmal Teile, die nicht im abgedruckten Text vorkommen)

Wir sind derzeit in Vorbereitung auf eine neue DVD-Reihe – ein Projekt, auf das ich mich sehr freue. Nachdem die letzten DVD-Produktion nun schon zwei Jahre zurückliegt, ist es mir wieder ein großes Anliegen geworden über dieses audiovisuelle Medium DAS in die Welt zu bringen, was mir wirklich am Herzen liegt: Selbsterkenntnis, Tantra – naja und auch ein wenig die Massagen.

Die nun kommende DVD-Reihe wird dabei aber noch mehr in die Tiefe gehen, als die vorherigen “reinen” Massage-DVD´s. Ähnlich haben sich ja auch unsere Seminare gewandelt – während es früher um das “erlernen” von Massagen ging und dabei die Selbsterkenntnis so irgendwie mitgeschah, sind für uns nun die Massagen EIN Instrument unter vielen, welche dem gleichen Zwecke dienen: Der Selbstbefreiung, dem Weg zur wahren Harmonie und dem echten inneren Frieden. Wer sich darauf einläßt, wird auch ankommen – das ist die Erfolgsgarantie. Wer nicht, der nicht – auch das ist garantiert :-)

Nun, ich habe mir nun zu Hause ein kleines Tonstudio angelegt, in dem spreche ich grade diesen Text. Ich bin begeistert, was heutzutage möglich ist, durch die moderne Technik. Mein Equipment besteht aus einem Mikrofon, dem NT-1A für 190 Euro, einem USB-Preamp, dem Tascam US-122mk2 für 140 Euro und einem Notebook. Damit mache ich Aufnahmen auf Tonstudio-Niveau. Vor ein paar Jahren wäre sowas nicht möglich gewesen, das Equipment hätte soviel wie ein Mittelklasse-Wagen gekostet.

Was ich damit sagen will ist, dass jede Entwicklung in dieser Welt stets in beide Richtung ausschlägt und nicht “an sich” gut oder schlecht ist. Kannst Du Dich noch an die Werbung für Beton erinnern vor ein paar Jahren?

“Beton – es kommt darauf an, was man daraus macht”

hieß es da. Und genauso ist es mit dem Leben.
Die größte Stärke der Liebe ist ihre Fähigkeit, jede scheinbare Niederlage in einen Gewinn zu verwandeln. Ja – die modernen Medien haben zu einer Entfremdung der Menschen untereinander geführt… ersteinmal… doch nun bietet sich hierdurch eine Plattform, durch die jeder einzelne die Chance hat, die Einsamkeit zu durchschreiten und “zu sich selbst” zu kommen. Durch diese innere Türe beginnt dann ein ganz anderer Kontakt zu den anderen Menschen – wahrhafter und erfüllender als je zuvor.

Und so spreche ich nun auf diesem Hi-Tech-Equipment einen Werbespot, nicht für Beton, sondern für´s Leben: “Das Leben – es kommt darauf an, was man daraus macht. ”

Alles Liebe,

Dirk.

 

Menschliche Themen2

Menschheitliche Themen – Teil 2

Alles Liebe,

Dirk Liesenfeld.

 

Menschliche Themen

Menschheitliche Themen – Teil 1

Alles Liebe,

Dirk Liesenfeld.

 

Selbstliebe

Dirk

Selbstliebe
ist doch nichts anderes, als jedes Gefühl in sich ganz annehmen zu können.

himmelBei manchen Gefühlen fällt das leichter – so mag es scheinen. Bei anderen tun wir uns schwer. Doch genau bei den “Gefühlsschatten”, den ungewollten Gefühlen ist das größte Potential zur Heilung.
Indem Du gerade den ungeliebten Gefühlen ein Zuhause gibst in Dir, wirst Du mehr und mehr ein Zuhause für Dich selbst – erwächst in Dir die Selbstliebe.
Es braucht nur sehr wenig, um Dich selbst zu lieben. Einfach nur aufhören die Gefühlsschatten abzuwehren reicht schon. Doch wieviel braucht es, um an diesen Punkt zu gelangen?

Alles Liebe,
Dirk.

 

Ein Geschenk der Löwin

mit-wehendem-haar1Mit wehendem Haar sitze ich nun im fahrenden Zug nach Berlin. Ich bin sehr glücklich, mir immer näher zu kommen. Der Weg durch die Angst und Schmerz bringt wahrlich Heilung. Ich habe mich an diesem Wochenende in die Höhle der Löwin gewagt und mich genau dorthin begeben, wo mich seit langem die Angst lähmte und mein Körper zu eng für das war, was sich schon immer zeigen wollte. Und was an diesem Wochenende zum Vorschein kam, war völlig anders als ich dachte…..

…..Ich stehe meiner mir Angst einflößenden Löwin auf Augenhöhe gegenüber. Mit einem gewissen „Sicherheits“- Abstand beobachte ich sie im Seminarraum und alles, was ich wahrnehme, erscheint so friedlich und bedeutungslos. Ich schaue auf die Löwin, die weich und aufrecht am Rand der „bunten Blumenwiese“ mit den vielen Schmetterlingen im Seminarraum Platz genommen hat….. Ein „Phantom“ (die Gedanken) in meinem Kopf ziehen kurz Bilder aus der Konzeptschublade, um das zu bedienen, was mir schon lange bekannt ist. Ich nehme die Bilder, Gedanken und Gefühle dazu wahr. Ich sehe sinnliche Bewegungen, Liebkosungen und höre Geräusche, fühle ein Stechen in meiner Brust. Ich beobachte alles unbeteiligt. Mehr gibt es für mich jetzt nicht zu tun. Mir ist bewusst, dass Nichts davon meiner Realität entspricht und kann die Bilder, Gedanken und Gefühle getrost wieder gehen lassen. Nichts davon bleibt übrig.

…..Ein leises Schnurren und der Duft der Präsenz der Löwin erfüllen den gesamten Raum. Kraftvoll und mit Würde sitzen wir uns in unserer vollen Größe gegenüber. Ich schaue tief in ihre Augen und ein sanftes, friedliches Lächeln strahlt aus ihrem Gesicht. Langsam und achtsam lege ich mich inmitten der süß duftenden „Blumenwiese“ vor ihren Pranken…..

Ich ziehe einen „Mantel“ nach dem anderen aus, zeige mich schutzlos, breite mein Herz offen vor (D)mir aus und bin bereit, mein Leben für einen einzigen Moment der Stille zu geben – wohl wissend, dass Nichts Bestand im Leben hat und jede Sekunde Veränderungen mit sich bringt.

…..Die Knospen der Blüten brechen einer nach der anderen im Seminarraum auf und die Vielfalt der Schönheit zeigt sich ganz behutsam in ihrer voller Pracht. Die vielen Schmetterlinge tanzen von Blüte zur Blüte…..

Ein unbeschreiblicher Genuss des lieblichen Duftes von Sanftheit berührt meinen gesamten Körper. Es gibt Nichts MEHR in diesem Moment. Das Sein und die Lust am Leben sind geboren. Das ist Alles. Mein Gedanken verstummen und die Stille umrahmt mich Schicht für Schicht.

Ich gebe alles und bin voller Dankbarkeit für das große Geschenk, welches Du (D)mir in (D)meinem Schoss gelegt hast. Welch ein Erlebnis mit (D)mir? Ich bin voller Freude. Ich liebe D(m)ich sehr…..

So leicht und einfach ist es.

Es bedarf keine weiteren Worte mehr dafür.

In Liebe. Carmen

 

Weihnachten

Dirk

Weihnachten, das Fest der Liebe.
Ich finde es traurig, daß es ein Fest braucht, damit Liebe unter den Menschen weilen soll. Noch trauriger finde ich dann das, was ich sehe, wenn ich mir anschaue, wozu Weihnachten gemacht wurde – es ist ein Konsumereignis sondersgleichen. Auf den ersten Blick.
Auf den zweiten Blick sehe ich dann die kleinen Perlen: Familien, die durch die Stadt ziehen, Papa ist zur großen Freude der kleinen Zöpfchen-Prinzessin auch mit dabei. Sie schaut ihn immer wieder mit leuchtenden Augen an und daß alle irgendwie gestresst sind, scheint sie nicht zu berühren.
Dann bin ich überrascht – die Bäckersfrau lächelt mich an, und daß obwohl wirklich viel Andrang in der Bäckerei ist. Ich spüre tiefen Frieden in mir, in Mitten der gestressten Menschenmassen. Und daß mich von hinten ein (offensichtlich schlechtgelaunter) Mann anrempelt, berührt mich nur wenig.

Quelle: WikipediaIch ziehe durch die Stadt, sehe immer mehr kleine Inseln der Schönheit um mich herum:
Die Lichter, den Duft von gebrannten Mandeln, Menschen in Eile, Menschen in Ruhe, Bäume und Autos.

Ein Fest der Liebe entsteht da, wo ich die Kleinigkeiten wahrnehme. Schönheit ist nichts anderes als in jedem Element dieses Lebens die Kleinigkeiten zu entdecken – völlig wahllos und unreflektiert.

Und das geht im übrigen auch an Weihnachten.
Ich wünsche Dir ein schönes Fest.

Alles Liebe,
Dirk.
www.Liesenfeld.de