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	<title>Tantra-Blog &#187; lebensfreude</title>
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	<description>Über Tantra, das Leben und Selbsterkenntnis</description>
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		<title>Der Tod</title>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 18:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[lebensfreude]]></category>
		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konfrontation mit dem Tod, wom&#246;glich noch mit dem eigenen, ist eine einschneidende Erfahrung. Folgenden Brief erhielt ich vorgestern. Ich m&#246;chte den Brief und meine Antwort darauf hier &#8211; mit Einwilligung der Autorin &#8211; ver&#246;ffentlichen: Hallo Dirk, Habe meine OP gut &#252;berstanden und bin auf dem Weg der Besserung. Ich hatte so eine Schei&#223;angst. Ich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
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<p><strong>Die Konfrontation mit dem Tod, </strong>wom&#246;glich noch mit dem eigenen, ist eine einschneidende Erfahrung. Folgenden Brief erhielt ich vorgestern. Ich m&#246;chte den Brief und meine Antwort darauf hier &#8211; mit Einwilligung der Autorin &#8211; ver&#246;ffentlichen:</p>
<blockquote><p><span style="color: #0000ff;"><em>Hallo Dirk,<br />
Habe meine OP gut &#252;berstanden und bin auf dem Weg der Besserung. Ich hatte so eine Schei&#223;angst. Ich habe zwar keine Angst vor dem was nach dem Tod kommt, aber gerade jetzt wollte ich die sch&#246;ne Welt noch nicht verlassen, wo ich gerade wieder lebe.<br />
Danke f&#252;r deine vielen Briefe<br />
liebe Gr&#252;&#223;e I.</em></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #008080;"><em>Liebe I.,</em></span><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/sensenmann.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-65" title="sensenmann" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/sensenmann.jpg" alt="" width="150" height="206" /></a><br />
<span style="color: #008080;"><em> sch&#246;n, da&#223; Du alles gut &#252;berstanden hast.<br />
Da&#223;, was uns am meisten in dieser Welt &#8220;treibt&#8221; ist sicherlich die Angst vor dem Tod. Nicht vor der Dunkelheit, sondern davor alles zu verlieren. Das gilt es zutiefst zu nehmen, zu durchf&#252;hlen.<br />
Denn tats&#228;chlich wird sich diese Aussage &#8220;gerade jetzt wollte ich die sch&#246;ne Welt noch nicht verlassen&#8221; nie wandeln, wenn nicht die Todesangst dahinter gewandelt wird. Echte Freiheit beginnt dann. In allen Lebensbereichen.</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Rilke schrieb einmal dazu:<br />
Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Gl&#252;ck; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, f&#228;llt ab; was zu uns geh&#246;rt, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die gr&#246;&#223;er als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen der M&#246;glichkeiten, Weiten und Zuk&#252;nfte, denen gegen&#252;ber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em><br />
Aus solch einer Aussage spricht die Weisheit und das Vertrauen eines Menschen, der seine Todesangst &#252;berwunden hat und nun tief verwurzelt im Leben steht. Vielleicht bist Du noch im Kontakt mit dieser Angst. Dann lasse Dich einfach darauf ein &#8211; sp&#252;re beides zugleich: Deine Todesangst und Deine Lebensfreude. Dann kann sich bald etwas ganz, ganz neues zeigen&#8230;</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Alles Liebe,</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Dirk.<br />
www.Liesenfeld.de</em></span></p>
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