<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Tantra-Blog &#187; krieg</title>
	<atom:link href="http://www.liesenfeld.de/blog/tag/krieg/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.liesenfeld.de/blog</link>
	<description>Über Tantra, das Leben und Selbsterkenntnis</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:56:14 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Liebe und Mitgef&#252;hl</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/06/liebe-und-mitgefuehl/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/06/liebe-und-mitgefuehl/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 19 Jun 2010 06:44:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen Arndt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[freude]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[Innerstes]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[leid]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[mitgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=660</guid>
		<description><![CDATA[Liebe &#38; Mitgef&#252;hl Wenn ich sp&#252;re, ich habe ein Gef&#252;hl bedeutet das auch gleich: „Ich bin im Mitgef&#252;hl?“ Ausgel&#246;st von einer scheinbaren Ursache im Au&#223;en &#8211; beginnt im Inneren sich Etwas zu zeigen, was dringend nach drau&#223;en will. Doch was ist das mit dieser Dringlichkeit? Warum geben wir Menschen uns so wenig Zeit? Schaue ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto_040109_005.jpg"><img class="size-thumbnail wp-image-676 alignleft" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Foto_040109_005-150x150.jpg" alt="" width="54" height="54" /></a><strong>Liebe &amp; Mitgef&#252;hl<br />
<span style="font-weight: normal"> Wenn ich sp&#252;re, ich habe ein Gef&#252;hl bedeutet das auch gleich: „Ich bin im Mitgef&#252;hl?“ Ausgel&#246;st von einer scheinbaren Ursache im Au&#223;en &#8211; beginnt im Inneren sich Etwas zu zeigen, was dringend nach drau&#223;en will. Doch was ist das mit dieser Dringlichkeit? Warum geben wir Menschen uns so wenig Zeit? Schaue ich mir doch erst einmal alles genauer an &#8211; bevor ich ins Au&#223;en trete und gebe dann erst bekannt &#8211; wie es mir tats&#228;chlich geht.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal"> </span><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wasserfall.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-665" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wasserfall-214x300.jpg" alt="" width="150" height="210" /></a><span style="font-weight: normal">Bin ich in Freude oder im Leid? Tue ich – egal, was sich gerade zeigt &#8211; immer das Gleiche wie ein „Gebet“? Kann ich meine Gef&#252;hle, die in mir „toben“, halten und mein Innerstes zu einem sp&#228;teren Zeitpunkt entfalten? Bin ich mir auch im Klaren dar&#252;ber, was dies nach sich zieht?</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Ist in mir die Freude – dann kann ich auch davon ausgehen – es herrscht an einem anderen Ort der Krieg. Egal – wo sich alles abspielen mag. Die Gleichzeitigkeit steht vor mir und mahnt, dass beides sich immer parallel anbahnt. Wenn in mir die Freude ist, ich unbek&#252;mmert und losgel&#246;st vom Ganzen lebe &#8211; ist der Krieg bei jemand anderen – den ich ihm einfach „&#252;bergebe“. Hab dies oft selbst schon „kreiert“ in meinem Leben. Ich hoffe, die Welt kann mir daf&#252;r vergeben. Jede Handlung, die ich tu &#8211; f&#252;ge ich nicht nur mir, sondern auch einem anderen hinzu.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Ich lebe nicht losgel&#246;st auf dieser Welt, denn alles ist verbunden – wenn auch nicht sichtbar in einem energetischen Feld. Lebe ich im Mitgef&#252;hl? Lebe ich ganz verbunden in diesem Feld? Schaue ich achtsam auf die Art und Weise meines Geschehens in diese Welt? Ist jedes Wesen &#8211; ob Mensch, Tier, Pflanze, Erde und das gesamte Universum mit Allem mir noch Unbekannten darin integriert?</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Was ist der Sinn vom Mitgef&#252;hl? Ist die Liebe hier im Spiel? Meist spielt der Mensch f&#252;r sich allein &#8211; losgel&#246;st vom ganzen Geschehen auf dieser Welt – ein Schein. Kummer und Leid entstehen daraus und halten sich im K&#246;rper fest – wie ein gro&#223;er Stein, der so schwer ist und mich herunter zieht, kaum auszuhalten – wie im Krieg. Der Wunsch nach Erl&#246;sung ist dann riesengro&#223; &#8211; wie ein Tod, der vor mir steht – liegt schwer in meinem Scho&#223;. Doch was genau will hier nicht im Streben liegen? Es ist Etwas – welches sich einsam f&#252;hlt, in seinem Schmerz sich ergie&#223;t und nicht mehr sp&#252;rt, worum es hier denn eigentlich geht. Es hat in jenem Augenblick die Verbindung zu seinem Herzen verloren und weint um sich SELBT wegen &#8211; ganz still, weil es in Wahrheit friedvoll leben will.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Sterben, jeden Tag St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck. Ist das die Erl&#246;sung in Richtung Gl&#252;ck? Ist Gl&#252;ck und Freude das erstrebenswerte Ziel? Ist die Liebe ein Begehren und ich nehme teil an diesem Spiel? Bin ich stets – in meiner Freude, die ich sp&#252;re &#8211; auch vom Mitgef&#252;hl f&#252;r die ganze Welt gef&#252;hrt? Ich will wach sein &#8211; ich bin es allein, die sich an jene Orte selbst hin f&#252;hrt.</span></strong></p>
<p><strong><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wasserwelle.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-666" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Wasserwelle-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-weight: normal">Freude und Leid sind immer gleichzeitig da. Wie eine Welle – mit Berg und Tal – die unserem Leben scheinbar einen steten Rhythmus gibt, um uns daran zu erinnern, dass alles, was uns ber&#252;hrt, „bunte“ Bewegungen nach sich zieht. Nur ein Wort: „Frieden oder Krieg?“ Auch wenn das Wort „Krieg“ im Moment der Freude nicht sichtbar ist, ist dieses Wort an einem anderen Ort und im Augenblick des Gl&#252;cks nur scheinbar „besiegt“.</span></strong></p>
<p><strong><span style="font-weight: normal">Ich sp&#252;re t&#228;glich – diese Vibrationen des Auf und Ab als kleine „Beben“ </span><span style="font-weight: normal">in mir</span><span style="font-weight: normal"> – wie Energien in meinen K&#246;rper sich spiralf&#246;rmig um eine Achse drehen – </span><span style="font-weight: normal">im Hier</span><span style="font-weight: normal">.</span></p>
<p><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kornfeldcarmen1.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-669" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/06/Kornfeldcarmen1-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a><span style="font-weight: normal">Ich bin da und gehe mit dem, was in mir ist, beobachte mich selbst und bleibe achtsam in der Stille, auch wenn eines von vielen Geistern in mir &#8211; mich von INNEN scheinbar mit all seinen Auslegungen von dieser Welt &#8211; zerfrisst. Ich f&#252;hle und integriere alle M&#246;glichkeiten der </span><span style="font-weight: normal">Bewegungen </span><span style="font-weight: normal">in mir</span><span style="font-weight: normal">. Das ist mein eigener pers&#246;nlicher Beitrag f&#252;r den kommenden </span><span style="font-weight: normal">Frieden </span><span style="font-weight: normal">im HIER</span><span style="font-weight: normal">. Meine Taten werden sich automatisch in rechte Handlung transformieren &#8211; </span><span style="font-weight: normal">Liebe und Mitgef&#252;hl zeigen sich von selbst</span><span style="font-weight: normal"> </span><span style="font-weight: normal">und bringen mir so den ersehnten Frieden.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal">Schau, was der heutige Tag &#8211; an Bewegungen in Dir &#8211; bringen mag.<br />
Denk daran &#8211; es ist nur eine Energie &#8211; Du definierst selbst das Wort dazu und kreierst Dir damit Deinen Tag.</span></p>
<p><span style="font-weight: normal">Ich w&#252;nsche Dir <strong>alles Liebe und lass es Dir gut gehen.</strong><br />
Carmen</span></p>
<p></strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2010/06/liebe-und-mitgefuehl/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frieden 2</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden-2/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden-2/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 15 Dec 2008 10:45:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Lenze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[erleuchtung]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=85</guid>
		<description><![CDATA[Ich hatte mir letztens zu einem anderen Thema folgende Gedanken gemacht, die ganz gut Dirks Beitrag erg&#228;nzen: Erleuchtung Was ist denn das im Grunde? Eigentlich- alle Schatten sind fort von mir? Ach nee, es ging ja auch um Integration. Na gut, dann also mal rein damit. Mmh, aber eigentlich wollte ich doch &#8220;erleuchtet&#8221; sein, damit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft">
<dt><img src="http://www.liesenfeld.de/sarah.jpg" alt="Sarah" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p>Ich hatte mir letztens zu einem anderen Thema folgende Gedanken gemacht, die  ganz gut Dirks Beitrag erg&#228;nzen: <strong>Erleuchtung</strong><br />
Was ist denn das im Grunde? Eigentlich- alle Schatten sind fort von mir? Ach nee, es ging ja auch um Integration. Na gut, dann also mal rein damit. Mmh, aber eigentlich wollte ich doch &#8220;erleuchtet&#8221; sein, damit das B&#246;se, der Krieg, der Ha&#223;, das Elend, das Unertr&#228;gliche nicht mehr da sind. Die Welt von all dem befreit ist.<br />
Wen wollte ich jetzt nochmal befreien, mich oder die Welt?<br />
M&#252;sste es dann nicht so sein:  Wenn ich mich befreien m&#246;chte, von all dem, was ich nicht ertragen kann, von meinem Schatten, von all dem was ich als falsch auf dieser Welt empfinde, dann gebe ich ihm in mir keinen Platz. Versperre mich davor, gebe es den Anderen, der Welt.<br />
Wenn ich aber die Welt &#8220;erleuchten&#8221; will,  mu&#223; ich das Grausame und Abgelehnte, alles was ich in der Welt nicht haben will, nicht einfach nur ganz zu mir holen?<br />
Wenn ich z.B  Krieg ganz in mir sp&#252;re, mich ganz dem Zustand des &#8220;im Krieg mit etwas sein&#8221; &#246;ffne, entsteht dann vielleicht in der Welt ein freier Platz f&#252;r den Frieden?<br />
Vielleicht ist das die &#8221; Erleuchtung&#8221;. All dem einen Platz in mir geben, was ich in der Welt ablehne.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Frieden</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden/</link>
		<comments>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Dec 2008 11:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[frieden]]></category>
		<category><![CDATA[krieg]]></category>
		<category><![CDATA[schuld]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.liesenfeld.de/blog/?p=67</guid>
		<description><![CDATA[Wir haben grade mal wieder die Weihnachtszeit und da ber&#252;hrt mich ein Thema ganz besonders: Der Frieden. Lange Zeit dachte ich, da&#223; man nur selbst friedlich genug sein m&#252;&#223;te und dann w&#252;rde das schon werden mit dem Frieden um mich herum. Das ist aber nicht so, kann auch gar nicht so sein &#8211; was f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Wir haben grade mal wieder die Weihnachtszeit</strong> und da ber&#252;hrt mich ein Thema ganz besonders: Der Frieden.<br />
Lange Zeit dachte ich, da&#223; man nur selbst friedlich genug sein m&#252;&#223;te und dann w&#252;rde das schon werden mit dem Frieden um mich herum. Das ist aber nicht so, kann auch gar nicht so sein &#8211; was f&#252;r ein Gr&#246;&#223;enwahn. Das hie&#223;e doch eigentlich: Wenn ich nur friedvoll genug w&#228;re, dann herrscht auf einmal Frieden in der ganzen Welt, denn die Welt ist ja das, was letztendlich um mich herum ist. Und es geht ja auch nicht wirklich um den Frieden in der Welt, es geht um den Frieden in mir. Je mehr ich im Widerstand bin mit dem was ist: Krieg, Gewalt, Ungerechtigkeit, Armut. Je mehr ich sage: &#8220;Das d&#252;rfte nicht sein&#8221;, umso mehr erzeuge ich Unfrieden in mir.</p>
<p><img class="alignright size-full wp-image-68" title="taube" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/taube.jpg" alt="taube" width="300" height="219" />Will ich wirklich zu einem &#8220;Friedensstifter&#8221; werden in der Welt, kann das nur geschehen indem ich den Frieden in mir unaufh&#246;rlich suche &#8211; trotz und gerade dem, was um mich herum sich abspielt. Das ist manchmal gar nicht so leicht, man reagiert einfach so schnell und wird dann zu dem, auf was man reagiert.</p>
<p>Ich kenne da zwei sch&#246;ne Beispiele aus dem &#8220;wahren&#8221; Leben &#8211; dem PKW-Stra&#223;enverkehr.<br />
Da hatte ich mal eine Situation, wo mich ein anderer Verkehrsteilnehmer anhupte und mir den Vogel zeigte. Ich wei&#223; tats&#228;chlich nicht genau, was ich getan habe um das bei ihm auszul&#246;sen, aber er wird sicherlich seine Gr&#252;nde gehabt haben. Und ruck-zuck &#8211; ich habe es gar nicht wirklich mitbekommen &#8211; sehe ich mich selbst mit steil nach oben gerecktem Mittelfinger. Mist, das ist aber gar nicht spirituell (Hoffentlich sah niemand meinen Aufkleber hinten am Auto mit www.Tantrazentrum.de drauf)<br />
Was aber noch viel st&#228;rker ist: Den ganzen Tag trug ich die ganze Geschichte in mir spazieren. Mal war ich auf den Typen im Auto sauer, mal auf mich selbst, mal auf das Leben an sich und sogar auf meinen Sohn habe ich das ganze auch noch projiziert. Erst als ich mich hingesetzt habe und diesen Emotionsbrei in mir gesp&#252;rt habe, da zeigte sich auf einmal wieder der Frieden.</p>
<p>Im anderen Beispiel war es &#228;hnlich mit einem LWK-Fahrer. Er hupte und schlug sich mit der flachen Hand vor den Kopf um mir meine (aus seiner Sicht empfundene) Beschr&#228;nktheit mitzuteilen. Diesmal war ich wacher, blieb erstmal ruhig.  Sp&#252;rte seine Wut und Aggression wie sie auf mich einprasselten &#8211; Kein sch&#246;nes Gef&#252;hl, da mag man lieber um sich schlagen als zu sp&#252;ren. Nach einigen Sekunden passierte etwas erstaunliches. Die Gef&#252;hle gingen durch mich hindurch, wie durch eine d&#252;nne Nebelwand. Ich konnte sie noch immer sp&#252;ren, aber ich verwechselte mich nicht mehr damit. Und auch bei dem LKW-Fahrer passierte etwas: Mit einem mal erstarrte er und sah sich selbst im Auto herumtoben, ich glaube ihm war sein Verhalten peinlich. Er legte den Gang ein, blickte verwirrt zu mir und ich l&#228;chelte ihn an. Er fuhr weiter und ich sah ihn nat&#252;rlich nie mehr&#8230; (Berlin ist gro&#223;)</p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-86" title="taube2" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/taube2.jpg" alt="taube2" width="300" height="171" />Friedlich sein hei&#223;t als allererstes gewillt zu sein zu sp&#252;ren, was das Leben mir zeigen m&#246;chte. Ohne Reaktion, ohne Abwehr, ohne Verdr&#228;ngung. Das ist sehr unangenehm, manchmal kaum auszuhalten. Und dann, wenn es fast keine Handlung mehr im Au&#223;en braucht, zeigt sich auf einmal die Wahrheit. Sieht man das Leben, so, wie es wirklich ist. Setzt man die dreckige Brille ab und sieht das Leben kristallklar. Oft braucht es dann gar nicht mehr so viel Handlung im Au&#223;en, manchmal aber erst recht.</p>
<p>Carmen (manche kennen sie aus den Seminaren) erz&#228;hlte mir da mal eine Geschichte, die ich sehr lehrreich fand. Wir gingen gerade durch Berlin und sahen eine alte Frau, die am Boden sa&#223; und bettelte. Carmen berichtete mir, da&#223; es ihr fr&#252;her sehr schwer fiel an bettelten Menschen vorbei zu gehen, weil sie das mit einer Welle von Schuldgef&#252;hlen (weil es ihr gesundheitlich und scheinbar finanziell besser ginge) erf&#252;llte. Also gab sie der alten Frau 20€. Als sie zwei Stunden sp&#228;ter wieder an der Frau vorbei kam, torkelte die Frau betrunken mit vollgepinkelten Hosen und einem Einkaufsbeutel voller klappernder Flaschen in der Hand (offensichtlich von den 20€ erworben) &#252;ber den Gehsteig und konnte kein einziges klares Wort mehr artikulieren. Carmen hat sich dann mit dem Gef&#252;hl des Mitleids und Schuld  auseinandergesetzt und kam dabei an ihren eigenen Schmerz. Sie stellte fest, da&#223; sie sich mit den 20€ fast so etwas wie &#8220;freikaufen&#8221; wollte von diesen Gef&#252;hlen der Schuld in ihr.</p>
<p>Frieden entsteht da, wo ich mit-f&#252;hle.<br />
Und nur daraus entsteht dann eine angemessene Handlung, die wirklich zum Frieden in der Welt beitr&#228;gt.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Dirk.<br />
www.Liesenfeld.de</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/frieden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

