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	<title>Tantra-Blog &#187; angst</title>
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	<description>Über Tantra, das Leben und Selbsterkenntnis</description>
	<lastBuildDate>Wed, 25 Jan 2012 14:56:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Traum</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 16:54:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Sarah Lenze</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[inne halten]]></category>
		<category><![CDATA[traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich hatte gestern einen Traum Ich sa&#223; mit anderen Menschen, ich denke wir waren so ca. 20 Jahre alt, in einem Unterrichtsraum, der sich allerdings in einem Hochhaus befand. Wir sa&#223;en alle in recht entspannter Atmosph&#228;re einfach herum. Das merkw&#252;rdige daran war, dass ab und zu jemand aus dem Fenster sprang,  anscheinend aber ohne sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Sarah" src="http://www.liesenfeld.de/sarah.jpg" alt="Sarah" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>Ich hatte gestern einen Traum</strong></p>
<p>Ich sa&#223; mit anderen Menschen, ich denke wir waren so ca. 20 Jahre alt, in einem Unterrichtsraum, der sich allerdings in einem Hochhaus befand. Wir sa&#223;en alle in recht entspannter Atmosph&#228;re einfach herum. Das merkw&#252;rdige daran war, dass ab und zu jemand aus dem Fenster sprang,  anscheinend aber ohne sich zu verletzen.  Es war einfach ein Zeitvertreib. Nachdem wieder eine Frau aus dem Fenster gesprungen war, rief eine Andere: &#8221; Ich glaube nach ihr m&#252;ssen wir gleich mal gucken gehen. Sie ist hier oben an der Ecke komisch aufgeschlagen.&#8221;  Uns beunruhigte das nicht besonders. So sa&#223;en wir weiter einige Zeit herum.  Es hatte sich aber ein latent unangenehmes Gef&#252;hl ausgebreitet,  ob der Tatsache, dass unten ein zerst&#246;rter blutiger K&#246;rper lag.</p>
<p><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/hochhaus.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-556" title="Hochhaus" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2010/03/hochhaus.jpg" alt="" width="375" height="500" /></a>Irgendwann machte ich mich auf,  nach unten zu fahren und nachzuschauen. Ich sp&#252;rte ein &#228;u&#223;erst starkes Str&#228;uben in mir bei dem Gedanken diesen, so war mein Ausdruck daf&#252;r im Traum, zermatschten Blutklumpen ansehen zu m&#252;ssen. Es war aber auch klar, dass sie dort lag und wir das nicht einfach ignorieren konnten. Als ich unten ankam, konnte ich schon durch ein gro&#223;es Glasfenster hindurch den K&#246;rper sehen. Er sah genauso grauenvoll aus, wie ich es mir vorgestellt hatte. Ich wurde von  Angst und Abscheu erfasst, die kaum zu beschreiben sind und war heilfroh &#252;ber die Glasscheibe, die einen sicheren Abstand garantierte. Ich wollte mich gerade Abwenden um einen Artzt zu rufen, als ich bemerkte, wie sich dieses &#8221; Ding&#8221; bewegte, den Kopf hob und mich aus gro&#223;en Augen anblickte.</p>
<p>Meine Angst verwandelte sich in Panik.  Sie war so elemantar, dass ich es kaum in Worten ausdr&#252;cken kann. Ich begann dann innerhalb meines Traumes meine Lage mit Abstand zu betrachten. Ich sp&#252;rte die unglaublich Angst und den Wunsch nur endlich fort zu kommen, um den Anblick aus meinem Ged&#228;chtnis streichen zu k&#246;nnen. Sah die Fensterscheibe und den Abstand zwischen mir und dem K&#246;rper/ Blutklumpen. Und den &#196;rger dar&#252;ber, dass ich jetzt nicht einfach mehr weggehen konnte, da die Frau ja noch lebte. Ich h&#228;tte mich am liebsten geweigert dieses Problem zu haben oder mich &#252;berhaupt mit dieser Situation auseinandersetzen zu m&#252;ssen.</p>
<p>Mir erschien das Ausma&#223; der Angst  sehr ungew&#246;hnlich. Mir wurde klar: ich muss mich dem jetzt stellen. Ich wachte auf, aber die Angst, fast Panik wurde dadurch auch nicht weniger. Meine Absicht aus dem Traum war aber ebenfalls nicht gewichen, n&#228;mlich ruhig zu bleiben, wahrzunehmen. Ich lie&#223; mich einsinken in die Angst, wobei ich selbst den Rahmen bildete, der mir den Halt gab, um nicht zu versinken. Ich glitt anscheinend auch halb wieder in den Traum zur&#252;ck. Ich sah wieder, zus&#228;tzlich zu meinen Gef&#252;hlen die ich sp&#252;rte, den zermalmten K&#246;rper, die gro&#223;en Augen in dem v&#246;llig zerst&#246;rtem Gesicht. Und ich sp&#252;rte mein &#252;bergro&#223;es Bed&#252;rfnis noch mehr Abstand herzustellen.</p>
<p>Das war der Moment, in dem irgendetwas in mir klingelte. Es konnte doch nicht sein, dass dort ein Mensch lag, der zwar unvorstellbar absto&#223;end aussah, der zwar fast tot war, aber trotz allem doch wohl eigentlich meine Hilfe brauchte. Diese beiden Erkenntnisse standen einige Momente lang nebeneinander in mir. Dann fragte ich mich, was wohl in mir vorging, wenn ich dort l&#228;ge? Gerade noch ein normaler Mensch, jetzt pl&#246;tzlich ein Monster mit dem niemand etwas zu tun haben m&#246;chte. Obwohl die Ursache ja die Verletzungen waren, die dringend behandelt werden mussten. W&#252;rde ich dort liegen, h&#228;tte ich Angst, w&#228;re v&#246;llig verschreckt, unsicher und schutzbed&#252;rftig. Als mir das klar wurde bzw. ich es sp&#252;ren, f&#252;hlen wahrnehmen konnte, wurde mir auch klar, was ich zu tun hatte. Ich durfte die Distanz nicht vergr&#246;ssern. Ich musste, in mir verbunden mit dem eben Erkannten, den Abstand verringen.</p>
<p>Ich ging los und interessanter Weise wurde die Angst pl&#246;tztlich bedeutungslos. Sie war wie ein Flirren, das das Mitgef&#252;hl und das Bed&#252;rfnis Schutz zu geben umgab. Tiefer im Mitgef&#252;hl vewurzelt zu sein, als in der Angst, war eine Entscheidung, die ich jeden Augenblick neu treffen konnte, wenn die Angst mich zu &#252;bermannen wollte. Ich ging bis zu dem K&#246;rper, kniete mich nieder und bettete ihn vorsichtig, aber auch ziemlich verunsichtert in meinen Scho&#223;. Es war in diesem Moment sehr deutlich, dass die Angst und die Abscheu vor Etwas sich genau dadurch ver&#228;ndert, &#8220;transformierten&#8221; hatten, indem ich die Distanz zu deren Ursprung verringert, anstatt vergr&#246;&#223;ert hatte .<br />
Mich beruhigt das im Traum Geschehene. Ich konnte trotz diesen verst&#246;renden Gef&#252;hlen einen Moment inne halten, beobachten, wahrnehmen. Dadurch erkennen, dass etwas so nicht richtig l&#228;uft. Und die unab&#228;nderliche Absicht mich nicht leiten zu lassen von der Panik. Stehen zu bleiben, hinzuschauen, die widerspr&#252;chlichen Gef&#252;hle nebeneinander stehen zu lassen. Zu vertrauen. Und zwar solange, bis sich etwas zeigt.</p>
<p>Auch jetzt versp&#252;re ich noch die Erl&#246;sung die in dem Augenblich lag, in dem sich die Abscheu und die Angst in Mitgef&#252;hl und Liebe verwandelten und ich den blutigen und zerst&#246;rten K&#246;rper in meine Arme schlie&#223;en konnte.</p>
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		<title>Menschliche Themen</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Mar 2010 17:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
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		<category><![CDATA[sexualität]]></category>

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		<description><![CDATA[Menschheitliche Themen &#8211; Teil 1 Alles Liebe, Dirk Liesenfeld.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Menschheitliche Themen &#8211; Teil 1</strong></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube-nocookie.com/v/6S6mozMepy8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube-nocookie.com/v/6S6mozMepy8&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;color1=0xe1600f&amp;color2=0xfebd01" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Dirk Liesenfeld.</p>
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		<title>Angst</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2009/12/angst/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 07:46:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[leben]]></category>
		<category><![CDATA[spüren]]></category>

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		<description><![CDATA[&#8220;Angst vor der Welt&#8221; Eine Freundin von mir ist derzeit schwanger und m&#246;chte keinen Kontakt mit dem Vater ihres Kindes. Sie schrieb mir folgendes: Heute in den Nachrichten kam die Entscheidung vom Gericht f&#252;r Menschenrechte, dass ledige V&#228;ter ein Recht auf Sorgerecht haben sollten. Dies wird wohl nun auch bald im Rahmen der EU in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">
<dl class="wp-caption alignleft" style="width: 58px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>&#8220;Angst vor der Welt&#8221;</strong><br />
Eine Freundin von mir ist derzeit schwanger und m&#246;chte keinen Kontakt mit dem Vater ihres Kindes. Sie schrieb mir folgendes:</p>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">Heute in den Nachrichten kam die Entscheidung vom Gericht f&#252;r Menschenrechte, dass ledige V&#228;ter ein Recht auf Sorgerecht haben sollten. Dies wird wohl nun auch bald im Rahmen der EU in Deutschland Gesetzespflicht sein. Das hei&#223;t die Rechte der V&#228;ter werden</div>
<div id="_mcePaste" style="position: absolute; left: -10000px; top: 0px; width: 1px; height: 1px; overflow-x: hidden; overflow-y: hidden;">den Rechten der M&#252;tter angepasst und beide erhalten automatisch das Sorgerecht. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, was das f&#252;r einen Angstschwall in mir losgetreten hat.</div>
<blockquote><p><span style="color: #3366ff;">[...]Heute in den Nachrichten kam die Entscheidung vom Gericht f&#252;r Menschenrechte, dass ledige V&#228;ter ein Recht auf Sorgerecht haben sollten. Dies wird wohl nun auch bald im Rahmen der EU in Deutschland Gesetzespflicht sein. Das hei&#223;t die Rechte der V&#228;ter werden den Rechten der M&#252;tter angepasst und beide erhalten automatisch das Sorgerecht. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, was das f&#252;r einen Angstschwall in mir losgetreten hat. [...]</span></p></blockquote>
<p>Das Leben ist schon sehr trickreich.<br />
Kaum hat man eine Herausforderung gel&#246;st (z.B. gesp&#252;rt, dass man Abstand von bestimmten Menschen/Situationen braucht), schon fordert es erneut heraus. Wenn Du Dir das Leben wie liebevolle Eltern vorstellst, die einige Millionen Jahre p&#228;dagogische Erfahrung auf dem Buckel haben und ihr Kind (Dich!) sehr lieben und ihnen Dein Wachstum sehr, sehr am Herzen liegt. Wenn Du dieses Bild erzeugen kannst, bist Du schon recht nah an der Wahrheit.</p>
<p>Es geht NIE um die Resultate im Aussen:<br />
Egal ob da jetzt ein neues Gesetz verabschiedet wird oder nicht.</p>
<p>Es geht NUR darum, was es DIR im INNEN zeigen will.</p>
<p>Versuche es mal so zu sehen: Du schreibst Dir Dein eigenes Drehbuch und baust so clevere Plots ein, dass Du bestimmte Nuancen in Dir erleben musst. Sprich: Du willst mit aller Macht etwas in Dir sehen und hast Dir daher den Kindsvater, das Kind, Gesetzesnovellen usw. in Dein Drehbuch arrangiert.</p>
<p>Erfahre alles, was es in Dir ausl&#246;st, blicke vor allem HINTER die Angst.</p>
<p>Alles ist gut &#8211; und in Deinem Sp&#252;ren und Deinem Nicht-Handeln, also in Deiner Bewusstheit wirst Du die Wahrheit durchscheinen sehen.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Dirk.</p>
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		<title>Ein Geschenk der L&#246;win</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2009/03/ein-geschenk-der-loewin/</link>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 23:55:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Carmen Arndt</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[Gedanken]]></category>
		<category><![CDATA[Gefühle]]></category>
		<category><![CDATA[Geschenk]]></category>
		<category><![CDATA[liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Löwin]]></category>
		<category><![CDATA[Stille]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit wehendem Haar sitze ich nun im fahrenden Zug nach Berlin. Ich bin sehr gl&#252;cklich, mir immer n&#228;her zu kommen. Der Weg durch die Angst und Schmerz bringt wahrlich Heilung. Ich habe mich an diesem Wochenende in die H&#246;hle der L&#246;win gewagt und mich genau dorthin begeben, wo mich seit langem die Angst l&#228;hmte und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><!--StartFragment--></p>
<p class="MsoNormal"><em><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-270" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/mit-wehendem-haar1-150x150.jpg" alt="mit-wehendem-haar1" width="150" height="150" />Mit wehendem Haar sitze ich nun im fahrenden Zug nach Berlin. Ich bin sehr gl&#252;cklich, mir immer n&#228;her zu kommen. Der Weg durch die Angst und Schmerz bringt wahrlich Heilung. Ich habe mich an diesem Wochenende in die H&#246;hle der L&#246;win gewagt und mich genau dorthin begeben, wo mich seit langem die Angst l&#228;hmte und mein K&#246;rper zu eng f&#252;r das war, was sich schon immer zeigen wollte. Und was an diesem Wochenende zum Vorschein kam, war v&#246;llig anders als ich dachte&#8230;..</em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="color: #888888;"> </span><span style="font-style: normal;"><em><span style="color: #888888;">&#8230;..Ich stehe meiner mir Angst einfl&#246;&#223;enden L&#246;win auf Augenh&#246;he gegen&#252;ber. Mit einem gewissen „Sicherheits“- Abstand beobachte ich sie im Seminarraum und alles, was ich wahrnehme, erscheint so friedlich und bedeutungslos. Ich schaue auf die L&#246;win, die weich und aufrecht am Rand der „bunten Blumenwiese“ mit den vielen Schmetterlingen im Seminarraum Platz genommen hat&#8230;..</span></em><em> </em><em><span style="color: #888888;">Ein „Phant</span>om“</em><em> (die Gedanken) in meinem Kopf ziehen kurz Bilder aus der Konzeptschublade, um das zu bedienen, was mir schon lange bekannt ist. Ich nehme die Bilder, Gedanken und Gef&#252;hle dazu wahr. Ich sehe sinnliche Bewegungen, Liebkosungen und h&#246;re Ger&#228;usche, f&#252;hle ein Stechen in meiner Brust. Ich beobachte alles unbeteiligt. Mehr gibt es f&#252;r mich jetzt nicht zu tun. Mir ist bewusst, dass Nichts davon meiner Realit&#228;t entspricht und kann die Bilder, Gedanken und Gef&#252;hle getrost wieder gehen lassen. Nichts davon bleibt &#252;brig.</em></span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="color: #888888;"> &#8230;..Ein leises Schnurren und der Duft der Pr&#228;senz der L&#246;win erf&#252;llen den gesamten Raum. Kraftvoll und mit W&#252;rde sitzen wir uns in unserer vollen Gr&#246;&#223;e gegen&#252;ber. Ich schaue tief in ihre Augen und ein sanftes, friedliches L&#228;cheln strahlt aus ihrem Gesicht. Langsam und achtsam lege ich mich inmitten der s&#252;&#223; duftenden „Blumenwiese“ vor ihren Pranken&#8230;..</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em> Ich ziehe einen „Mantel“ nach dem anderen aus, zeige mich schutzlos, breite mein Herz offen vor (D)mir aus und bin bereit, mein Leben f&#252;r einen einzigen Moment der Stille zu geben – wohl wissend, dass Nichts Bestand im Leben hat und jede Sekunde Ver&#228;nderungen mit sich bringt.</em></p>
<p class="MsoNormal"><em><span style="color: #888888;"> &#8230;..Die Knospen der Bl&#252;ten brechen einer nach der anderen im Seminarraum auf und die Vielfalt der Sch&#246;nheit zeigt sich ganz behutsam in ihrer voller Pracht. Die vielen Schmetterlinge tanzen von Bl&#252;te zur Bl&#252;te&#8230;..</span></em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Ein unbeschreiblicher Genuss des lieblichen Duftes von Sanftheit ber&#252;hrt meinen gesamten K&#246;rper. Es gibt Nichts MEHR in diesem Moment. Das Sein und die Lust am Leben sind geboren. Das ist Alles. Mein Gedanken verstummen und die Stille umrahmt mich Schicht f&#252;r Schicht.</em></p>
<p class="MsoNormal"><em> Ich gebe alles und bin voller Dankbarkeit f&#252;r das gro&#223;e Geschenk, welches Du (D)mir in (D)meinem Schoss gelegt hast. Welch ein Erlebnis mit (D)mir? Ich bin voller Freude. Ich liebe D(m)ich sehr&#8230;..</em></p>
<p class="MsoNormal"><em>So leicht und einfach ist es.</em></p>
<p class="MsoNormal"><em>Es bedarf keine weiteren Worte mehr daf&#252;r. </em></p>
<p class="MsoNormal"><em> In Liebe. Carmen</em></p>
<p><!--EndFragment--></p>
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		<title>&#196;ngstlichkeit</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2009/03/aengstlichkeit/</link>
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		<pubDate>Fri, 20 Mar 2009 07:51:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
		<category><![CDATA[ängstlichkeit]]></category>

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		<description><![CDATA[Wenn ein wilder Tiger vor Dir steht, dann ist es sehr sinnvoll Angst zu haben, denn die Angst gibt Dir die Chance Deinen physischen K&#246;rper vor Schaden zu bewahren. Dein Adrenalin pumpt hoch, Du bekommst &#252;bermenschliche Reflexe und eine kristallene Klarheit Deiner Wahrnehmung. Da ist nur noch der Tiger, keine Gedanken und Du siehst binnen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="wp-caption alignleft" style="width: 58px"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
</dl>
</div>
<p><strong>&#8220;Angst und &#196;ngstlichkeit&#8221;</strong><br />
Das ist nicht das gleiche &#8211; es ist fast schon ein Gegensatzpaar.<br />
Den Unterschied zwischen Angst und &#196;ngstlichkeit zu erfassen &#8211; nicht zu verstehen, sondern zu erfahren in sich selbst &#8211; &#246;ffnet das Tor zu einem freien und selbstbestimmten Leben.<br />
Ich m&#246;chte gerne den Unterschied an einem kleinen Beispiel erl&#228;utern:</p>
<div class="mceTemp">
<dl id="attachment_249" class="wp-caption alignright" style="width: 260px;">
<dt class="wp-caption-dt"><img class="size-full wp-image-249" title="Quelle: Wikipedia" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2009/03/tiger.jpg" alt="Quelle: Wikipedia" width="250" height="375" /><p class="wp-caption-text">Quelle: Wikipedia</p></div>
<p>Wenn ein wilder Tiger vor Dir steht, dann ist es sehr sinnvoll Angst zu haben, denn die Angst gibt Dir die Chance Deinen physischen K&#246;rper vor Schaden zu bewahren. Dein Adrenalin pumpt hoch, Du bekommst &#252;bermenschliche Reflexe und eine kristallene Klarheit Deiner Wahrnehmung. Da ist nur noch der Tiger, keine Gedanken und Du siehst binnen Millisekunden, welchen Baum Du jetzt hochkletterst um dem Tiger zu entkommen.</p>
<p>Anders ist es mit der &#196;ngstlichkeit. &#196;ngstlichkeit w&#228;re, da&#223; Du nicht mehr in den Schwarzwald gehst, weil Du da eventuell einem Tiger begegnen k&#246;nntest. In der &#196;ngstlichkeit passiert genau das Gegenteil wie in der Angst: Deine Wahrnehmung des Realen sinkt gegen Null. Da sind nur noch Gedanken und Deine Handlungen sind nicht mehr geeignet um das zu erreichen, was Du erreichen m&#246;chtest. Im Gegenteil &#8211; wenn Du aus der &#196;ngstlichkeit agierst, wirst Du mit unglaublicher Konsequenz Dir immer und immer wieder das kreieren, was Du eigentlich f&#252;rchtest.</p>
<p>Die meisten Menschen leben ein Leben in &#196;ngstlichkeit, beschr&#228;nken sich in ihrem Sein um nicht dem zu begegnen, was sie f&#252;rchten. Interessanterweise begegnen die meisten Menschen sehr selten dem, was wirklich Angst macht. Sie scheuen vor der Angst vor der Angst.<br />
La&#223; Dir das mal auf der Zunge zergehen:</p>
<p>&#8220;Scheust Du vor der Angst vor der Angst?&#8221;</p>
<p>Der <strong>Angst </strong>zu begegnen ist etwas sehr kraftvolles.<br />
Eine ganze Industrie hat sich darauf gegr&#252;ndet:<br />
Bungee-Jumping, Geisterbahnen, Gruselfilme, Abenteuer-Reisen&#8230;</p>
<p>Der <strong>&#196;ngstlichkeit </strong>zu begegnen ist auch etwas sehr kraftvolles.<br />
Eine ganze Eso-Szene hat sich darauf gegr&#252;ndet.</p>
<p>Wann immer Du der &#196;ngstlichkeit begegnest hilft Dir die Frage: &#8220;Was ist eigentlich JETZT? Gibt es gerade einen Tiger und wenn ja welchen?&#8221; Damit ist nicht ein vermuteter Tiger gemeint, sondern ein realer, derzeit im Raum befindlicher.<br />
Die Frage: &#8220;Was ist gerade hier und jetzt?&#8221; ist eine sehr machtvolle. Sie f&#252;hrt Dich weg von den kreisenden angstbesetzten Gedanken und tief hinein ins Gewahrsein.</p>
<p>Alles Liebe,</p>
<p>Dirk.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Der Tod</title>
		<link>http://www.liesenfeld.de/blog/2008/12/der-tod/</link>
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		<pubDate>Tue, 02 Dec 2008 18:48:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Liesenfeld</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[angst]]></category>
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		<category><![CDATA[Tod]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Konfrontation mit dem Tod, wom&#246;glich noch mit dem eigenen, ist eine einschneidende Erfahrung. Folgenden Brief erhielt ich vorgestern. Ich m&#246;chte den Brief und meine Antwort darauf hier &#8211; mit Einwilligung der Autorin &#8211; ver&#246;ffentlichen: Hallo Dirk, Habe meine OP gut &#252;berstanden und bin auf dem Weg der Besserung. Ich hatte so eine Schei&#223;angst. Ich [...]]]></description>
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<dt class="wp-caption-dt"><img title="Dirk" src="http://www.liesenfeld.de/dirk.jpg" alt="Dirk" width="48" height="48" /></dt>
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<p><strong>Die Konfrontation mit dem Tod, </strong>wom&#246;glich noch mit dem eigenen, ist eine einschneidende Erfahrung. Folgenden Brief erhielt ich vorgestern. Ich m&#246;chte den Brief und meine Antwort darauf hier &#8211; mit Einwilligung der Autorin &#8211; ver&#246;ffentlichen:</p>
<blockquote><p><span style="color: #0000ff;"><em>Hallo Dirk,<br />
Habe meine OP gut &#252;berstanden und bin auf dem Weg der Besserung. Ich hatte so eine Schei&#223;angst. Ich habe zwar keine Angst vor dem was nach dem Tod kommt, aber gerade jetzt wollte ich die sch&#246;ne Welt noch nicht verlassen, wo ich gerade wieder lebe.<br />
Danke f&#252;r deine vielen Briefe<br />
liebe Gr&#252;&#223;e I.</em></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #008080;"><em>Liebe I.,</em></span><a href="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/sensenmann.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-65" title="sensenmann" src="http://www.liesenfeld.de/blog/wp-content/uploads/2008/12/sensenmann.jpg" alt="" width="150" height="206" /></a><br />
<span style="color: #008080;"><em> sch&#246;n, da&#223; Du alles gut &#252;berstanden hast.<br />
Da&#223;, was uns am meisten in dieser Welt &#8220;treibt&#8221; ist sicherlich die Angst vor dem Tod. Nicht vor der Dunkelheit, sondern davor alles zu verlieren. Das gilt es zutiefst zu nehmen, zu durchf&#252;hlen.<br />
Denn tats&#228;chlich wird sich diese Aussage &#8220;gerade jetzt wollte ich die sch&#246;ne Welt noch nicht verlassen&#8221; nie wandeln, wenn nicht die Todesangst dahinter gewandelt wird. Echte Freiheit beginnt dann. In allen Lebensbereichen.</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Rilke schrieb einmal dazu:<br />
Man muss nie verzweifeln, wenn einem etwas verloren geht, ein Mensch oder eine Freude oder ein Gl&#252;ck; es kommt alles noch herrlicher wieder. Was abfallen muss, f&#228;llt ab; was zu uns geh&#246;rt, bleibt bei uns, denn es geht alles nach Gesetzen vor sich, die gr&#246;&#223;er als unsere Einsicht sind und mit denen wir nur scheinbar im Widerspruch stehen. Man muss in sich selber leben und an das ganze Leben denken, an alle seine Millionen der M&#246;glichkeiten, Weiten und Zuk&#252;nfte, denen gegen&#252;ber es nichts Vergangenes und Verlorenes gibt.</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em><br />
Aus solch einer Aussage spricht die Weisheit und das Vertrauen eines Menschen, der seine Todesangst &#252;berwunden hat und nun tief verwurzelt im Leben steht. Vielleicht bist Du noch im Kontakt mit dieser Angst. Dann lasse Dich einfach darauf ein &#8211; sp&#252;re beides zugleich: Deine Todesangst und Deine Lebensfreude. Dann kann sich bald etwas ganz, ganz neues zeigen&#8230;</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Alles Liebe,</em></span></p>
<p><span style="color: #008080;"><em>Dirk.<br />
www.Liesenfeld.de</em></span></p>
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