Monogamie vs. Polygamie…?

Der “richtige” Weg für Paare in der Sexualität

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Alles Liebe,

Dirk Liesenfeld.

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5 Comments

  1. Genau an diesem Wunsch nach Freiheit und Entfaltung, sind meine Partnerschaften bisher gescheitert, so glaube ich. Der Wunsch drängte sich ungefragt auf und machte schlecht Wetter gegen das bestehende „Konstrukt“. „Hey- ich kann nicht atmen, ich kann nicht kreativ sein, wenn Du abgesprochen in meiner Nähe bist, es reicht auch nicht wenn Du das Zimmer verlässt- Du musst ganz gehen! Verschwinden! In 4 Wochen kannst Du zurück kehren, dann stelle ich mich auf Dich ein. Aber so genau weiß ich es noch nicht…“. „Es kann sein, dass ich länger auf Reisen gehe, bitte lass’ mir dies ohne mich rechtfertigen zu müssen“. “Weiß nicht wann ich zurück bin“. Das funktioniert(e) (leider) nicht…
    Bisher habe ich keine Lebensform gefunden, die richtig passt- zumal ich selbst ja in stetigem Wandel bin. Wer soll das denn mit machen und sich dabei selbst noch finden? Und natürlich mache ich mir Gedanken über Kompromissverhandlungen, zu denen jeder Beteiligte doch eigentlich bereit sein sollte? Es ist wirklich schwer. Es ist wirklich sehr schwer. Braucht anfängliche Freiheit nicht auch Wurzeln und Sicherheit? Ich kann doch nicht wie eine Honigbiene von Blüte zu Blüte hüpfen und mich ständig bei den Blüten entschuldigen, dass ich jetzt weiter fliege… der Intuition wegen… Und wenn ich abstürze?
    Es ist eigentlich alles eine rationale Verhandlungssache, geleitet vom Gefühl, das auch zu seinem Recht kommen will. Was ist mit der Verantwortung für meine Mitmenschen? Sind sie glücklicher, wenn ich mich lebe? Darf ich so ein Egoist sein? Mein Gefühl sagt NEIN. Mein Verstand findet dass das alles recht nüchtern regelbar ist. Aber irgendwas stimmt mit den connections nicht. Sie wirken kränklich und schwierig…

  2. Hallo Dirk,
    Danke für deine Worte. Wir stehen ganz am Anfang. Am Eingang eines Gartens. Aber es ist schon jetzt wunderschön was wir sehen. Wir sind neugierieg. Wir werden hineingehen und schauen was wir finden. Wir freuen uns auf alles was sich zeigt. Auf unserem Weg begleitest du uns mit deinen Videos und deinem Tagebuch. Dank dir dafür.

  3. Liebe Annett,

    na – dann wünschen wir Dir und euch eine gute Reise…
    Denkt daran: Manche Ecken in diesem Garten wollen alleine, andere wiederum wollen gemeinsam erkundet werden. Es ist die große Kunst auf diesem Weg herauszufinden, was wann dran ist…

    Alles Liebe,
    Dirk.

  4. Liebe Anamea,

    viele Fragen – so wie schon seit Jahren – und keine Antwort wird Dich weiter bringen. Wie lange möchtest Du noch “um den silbernen Löffel kreisen?” So viele Antworten habe ich Dir schon per Email gegeben und der Ball des Lebens liegt weiterhin in Deinem Spielfeld. Mache den Sprung ins Ungewisse, komme ins Seminar und “erfahre” die Antwort.

    Alles Liebe,
    Dirk.

  5. Ich stimme dir zu. Ich hatte es in meinem Blog schon daruber: http://aruhea.wordpress.com/2011/05/14/a-cultural-critique-of-polyamory/
    Diese Etiketten hilfen uns nicht weiter. Nur hilft es uns wenn wir die Mut haben, nackt und verletzlich im Spiegel unserer Beziehungen zu schauen, welche sie auch sind. Wenn wir nicht innerlich frei sind, ist die Freiheit die wir uns ausserlich schaffen, meistens nur eine Abwehr tiefer hinein zu gucken.

    Der spiritueller Mensch kann nicht “monogam” sein und kann nicht “polygam” sein, weil schon in der Wahl dieser Worter zu benutzen, sieht man die Beschrankung seiner Freiheit. Diese Worter sind dafur ausgedacht und nur dafur benutzt. Es ware besser, nur Worter zu benutzen die eine klare Bedeutung haben, wie “Apfel”, “Lingam” oder “Liebe”, und diese Art Worter die nichts heissen aus zu lassen.

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