Archiv für Dezember, 2009

Der Moment

Dirk

“Der Moment – der Sinn im Leben?”
Den nachfolgenden Text habe ich auch gesprochen,
klicke einfach auf den schwarzen Pfeil:

Sehr häufig höre ich die Frage nach “dem Sinn des Lebens”.

Was soll man tun, wozu lebt man überhaupt? Die Frage ist leicht zu beantworten: Man lebt, weil man lebt. Und das Leben an SICH ist der Sinn im Leben. Was Du nun TUST – in und mit Deinem Leben – ist nicht wichtig, denn was auch immer Du mit Deinem Leben tust ist das Sinnhafte.

Ich zum Beispiel erfülle mein Leben derzeit mit sehr ursprünglichen und einfachen Dingen: Ich schlage in meinem Wald die toten Bäume und heize damit mein Häuschen. Mein Brot backe ich aus selbstgemahlenen Mehl und nähre damit meinen Körper. Diese einfachen Dinge tun mir derzeit sehr wohl.

Ist das nun mein Lebenssinn?
Nein – es ist einfach das, was ich derzeit tue. Was ich morgen tun werde, weiss ich heute nicht. Und es ist auch nicht wichtig. Und da hast Du auch schon die Antwort auf die Frage nach dem Sinn des Lebens: Kümmere Dich nicht um das Morgen, sondern lebe voll und ganz im Heute. WOMIT Du dann den Moment erfüllst ist absolut egal. Doch wenn Du wirklich den jetzigen Moment voll und ganz erfüllst, so wirst Du dies als voll und ganz erfüllend erleben – es wird sich als Dein Sinn des Lebens entpuppen.
Der Sinn des Lebens spielt nicht in der Zukunft als Frage: “Was mache ich mit meinem Leben?”
Der Sinn des Lebens – und überhaupt Dein Leben an sich – findet nur in jedem einzelnen Augenblick statt. Und eines Tages wirst Du Dein Leben erkennen als nur eine Aneinanderreihung der einzelnen bewusst gelebten Momente: Eine Perlenkette an einer unendlich langen Schnur…

Alles Liebe,

Dirk.

 

Menschen

Dirk

“Meine Arbeit mit Menschen”

Ich arbeite sehr gerne mit Menschen, interessanterweise sind es überwiegend Frauen, die zu mir kommen. Ich habe inzwischen verstanden, dass ich niemandem “helfen” kann.
Doch ich kann ’da sein‘, wenn sich jemand selbst helfen möchte und sich wirklich, wirklich auf den Weg macht, um aus dem ewigen Kreislauf von Leid auszusteigen.

Menschen, die an jenem Punkt in ihrem Leben stehen, sind etwas ganz kostbares – oft sehr zerbrechlich und am Ende ihrer Kräfte. Und das ist gut so, denn dann ist man erstmals bereit wirklich alles in Frage zu stellen und den Widerstand gegen sich und damit gegen das Leben fallen zu lassen. Dann ist der Grundstein gelegt für ein freudvolles, waches und harmonisches Leben. Man ist dann oft ratlos, weiß nicht, wie es nun weiter gehen soll. Ist dadurch aber offen für neue ‘Lebensansätze’.

Ich arbeite sehr gerne mit Menschen und besonders schön sind dann die Momente in denen ich miterleben darf, wie ein kleiner Samen aufgeht und ganz zart ein neues Pflänzchen wächst; ein kleines bisschen mehr Freiheit im Leben eines Menschen entsteht…

Lieber Dirk,
Deine Worte tun mir mehr als gut. Danke!
Dass Problem dabei bin ich selbst.
War heute, wie so oft, bei meinem Eichbaum, unter dem ich meditiere.
Er wird jedesmal kahler und kahler!
Als ich eine Weile da stand, kam ein wahrer Blätterregen über mich.
Mir kamen so Gedanken in den Sinn, wie: “Der Baum wirft all seinen Ballast von sich um die kalte Jahreszeit überleben zu können. Mit jedem einzelnen Blatt, Kummer, Sorgen, Einsamkeit, Leere, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Stummheit.”
Aber auch Erfahrungen die nicht “die seinen” sind, Gefühle wie Traurigkeit und Tränen, Schmerz und Verletzungen. Sich wertlos unnütz zu fühlen wirft er von sich; zur Last fallen, und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein.
Angst vor Dunkelheit, einsam sein, getäuscht zu werden immer die selben Fehler, weil ich nicht daraus lerne; falsche Gutmütigkeit von meiner Seite, achte nicht genug auf mich selbst.
Und vieles andere mehr, wofür es keine Worte gibt!
Irgendwie sind es auch meine alten Blätter die ich loslassen möchte.
Die Äste des Baumes sind Liebe, Wärme, Geborgenheit, Sicherheit, Klarheit und Verbundenheit. Der Stamm trägt ihn, solange er nicht zu sehr geschwächt wurde. Die Wurzeln sind mit der Erde verbunden, und holen lebenswichtige Energie aus dem Boden um zu überleben.
Mein Stamm ist immer wieder sehr geschwächt, und droht umzukippen.
Unsere Gespräche bringen mich in Kontakt mit meiner Lebensenergie, die manchmal durch Altes verschüttet wird.
Alles Liebe A.

Lieber Dirk,

Deine Worte tun mir mehr als gut. Danke!
Dass Problem dabei bin ich selbst.

War heute, wie so oft, bei meinem Eichbaum, unter dem ich meditiere.

Er wird jedesmal kahler und kahler!
Als ich eine Weile da stand, kam ein wahrer Blätterregen über mich.

Mir kamen so Gedanken in den Sinn, wie:
“Der Baum wirft all seinen Ballast von sich um die kalte Jahreszeit überleben zu können. Mit jedem einzelnen Blatt, Kummer, Sorgen, Einsamkeit, Leere, Verzweiflung, Hilflosigkeit, Stummheit.”

Aber auch Erfahrungen die nicht “die seinen” sind, Gefühle wie Traurigkeit und Tränen, Schmerz und Verletzungen. Sich wertlos unnütz zu fühlen wirft er von sich; zur Last fallen, und auf fremde Hilfe angewiesen zu sein. Angst vor Dunkelheit, einsam sein, getäuscht zu werden immer die selben Fehler, weil ich nicht daraus lerne; falsche Gutmütigkeit von meiner Seite, achte nicht genug auf mich selbst.

Und vieles andere mehr, wofür es keine Worte gibt!

Irgendwie sind es auch meine alten Blätter die ich loslassen möchte.

Die Äste des Baumes sind Liebe, Wärme, Geborgenheit, Sicherheit, Klarheit und Verbundenheit. Der Stamm trägt ihn, solange er nicht zu sehr geschwächt wurde. Die Wurzeln sind mit der Erde verbunden, und holen lebenswichtige Energie aus dem Boden um zu überleben.

Mein Stamm ist immer wieder sehr geschwächt, und droht umzukippen. Unsere Gespräche bringen mich in Kontakt mit meiner Lebensenergie, die manchmal durch Altes verschüttet wurde.

Alles Liebe A.

 

Angst

Dirk

“Angst vor der Welt”
Eine Freundin von mir ist derzeit schwanger und möchte keinen Kontakt mit dem Vater ihres Kindes. Sie schrieb mir folgendes:

Heute in den Nachrichten kam die Entscheidung vom Gericht für Menschenrechte, dass ledige Väter ein Recht auf Sorgerecht haben sollten. Dies wird wohl nun auch bald im Rahmen der EU in Deutschland Gesetzespflicht sein. Das heißt die Rechte der Väter werden
den Rechten der Mütter angepasst und beide erhalten automatisch das Sorgerecht. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, was das für einen Angstschwall in mir losgetreten hat.

[...]Heute in den Nachrichten kam die Entscheidung vom Gericht für Menschenrechte, dass ledige Väter ein Recht auf Sorgerecht haben sollten. Dies wird wohl nun auch bald im Rahmen der EU in Deutschland Gesetzespflicht sein. Das heißt die Rechte der Väter werden den Rechten der Mütter angepasst und beide erhalten automatisch das Sorgerecht. Du kannst Dir sicherlich vorstellen, was das für einen Angstschwall in mir losgetreten hat. [...]

Das Leben ist schon sehr trickreich.
Kaum hat man eine Herausforderung gelöst (z.B. gespürt, dass man Abstand von bestimmten Menschen/Situationen braucht), schon fordert es erneut heraus. Wenn Du Dir das Leben wie liebevolle Eltern vorstellst, die einige Millionen Jahre pädagogische Erfahrung auf dem Buckel haben und ihr Kind (Dich!) sehr lieben und ihnen Dein Wachstum sehr, sehr am Herzen liegt. Wenn Du dieses Bild erzeugen kannst, bist Du schon recht nah an der Wahrheit.

Es geht NIE um die Resultate im Aussen:
Egal ob da jetzt ein neues Gesetz verabschiedet wird oder nicht.

Es geht NUR darum, was es DIR im INNEN zeigen will.

Versuche es mal so zu sehen: Du schreibst Dir Dein eigenes Drehbuch und baust so clevere Plots ein, dass Du bestimmte Nuancen in Dir erleben musst. Sprich: Du willst mit aller Macht etwas in Dir sehen und hast Dir daher den Kindsvater, das Kind, Gesetzesnovellen usw. in Dein Drehbuch arrangiert.

Erfahre alles, was es in Dir auslöst, blicke vor allem HINTER die Angst.

Alles ist gut – und in Deinem Spüren und Deinem Nicht-Handeln, also in Deiner Bewusstheit wirst Du die Wahrheit durchscheinen sehen.

Alles Liebe,

Dirk.

 

Weihnachten

Dirk

“Weihnachten…?”
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Weihnachten
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